Messerking

Dein Portal rund um alle Messer und Messerarten

Eigentlich sind wir keine Aufschneider. Doch bei Messerking kennen wir uns mit Messern und Messerarten ganz gut aus. Wenn wir sagen, wir haben eine Leidenschaft für Messer, dann ist das noch untertrieben. Fakt ist: Wir haben über die Jahre als Hobbyköche und Outdoor-Abenteurer ordentlich Expertise angesammelt. Die möchten wir auf dieser Webseite weitergeben. Damit unsere Leser sich schnell, einfach und ohne Haken über das perfekte Messer für jede Situation informieren können. Wir hoffen unsere Tests & Ratgeber sind bei euch so beliebt wie geschnitten Brot.

Messer-Oberkategorien

Japanische vs Französische/Europäische Messer

Zum einen kann man die Welt der Messer in japanische Messer und französische Messer einteilen bzw. in asiatische und europäische Messer, wenn man es etwas weiter fasst. Natürlich gibt es auch Messer aus anderen Kontinenten wie Amerika und Afrika. Der Großteil der in Deutschland populären und relevanten Messerarten lässt sich aber entweder Japan/Asien oder eben Europa zuordnen.

Die japanische Messerkultur wurde lange von Europa ignoriert. Erst in den letzten Jahrzehnten haben die hochwertigen Designs aus Fernost Eingang in deutsche Küchen erhalten. Französische Messer hingegen sind seit Jahrhunderten fester Bestandteil deutscher Schneidekultur.

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Küchenmesser vs Non Food-Messer

Eine andere Grundsatz-Unterscheidung ist die nach der Verwendung statt der Herkunft. So kann man zwischen Messer zum Essen auf der einen Seite unterscheiden, also Werkzeuge für die Metzgerkammer, Küchenmesser und zum Essen, aber auch zur Bearbeitung von Lebensmitteln. Auf der anderen Seite hat man dann im weitesten Sinne Outdoor-Messer, also Klingenwerkzeuge für die Natur.

Messerking Blog - dein Ratgeber rund um Messer und Messerarten

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Rund ums Messer

Bevor es mit dem Messerarten endlich ans Eingemachte geht, richten wir den Blick kurz auf die Umgebung sowie die Pflegeaspekte.

Lagerung, Pflege und Reinigung

Weniger scharfe Messer kann man in einem Schubladenfach mit dem übrigen Besteck lagern. Scharfe Messer gehören in einer Messerbox sicher verwahrt. Die meisten Messer kann man in der Spülmaschine reinigen. Besonders solche mit Holzgriff aber wäscht man doch besser per Hand ab.

Zubehör

Zur Pflege der Messer gehört auch das Nachschärfen. Das kann man entweder im Laden machen lassen oder mit einem Messerschärfer selbst zu Hause erledigen. Auch die Wahl des Schneidebretts ist für die Langlebigkeit des Messers von Bedeutung, wobei bei den Brettern natürlich noch weitere Faktoren in Betracht gezogen werden müssen

Messerarten für Küche, Kochen und Essen

In diesem Kapitel geht es endlich um das Name-Dropping. Wir werfen zunächst einen kurzen Blick auf verschiedene Kochmesser und Küchenmesser, die man in der Küche oder zum Essen benötigt.

Das sogenannte Allzweckmesser oder Universalmesser hat nicht nur die eine Verwendung. Es kommt beim Kochen zum Schneiden und Hacken verschiedener Zutaten zum Einsatz: Fisch, Fleisch, Käse und Gemüse. Dieses Messer für viele Zwecke kann viele Spezialmesser einigermaßen zufriedenstellend ersetzen.

Das gewöhnliche Allzweckmesser verfügt über eine recht scharfe, längere Klinge (12 bis 18 cm) und lässt sich in der Tat nicht für alles verwenden: Zum Streichen, zum Öffnen von Austern oder zum Schneiden kleiner Objekte ist das Allzweckmesser nicht wirklich geeignet, da ist die Haptik nicht optimal. Auch Piksen und Schälen ist mit einer solch langen und Klinge nicht so einfach bewerkstelligen.

Beim Spickmesser handelt es sich ebenfalls um ein vielseitig verwendbares Messer. Allerdings hat das Spickmesser im Gegensatz zum Allzweckmesser eine kürzere Klinge. Gerade darin liegt aber der Vorteil dieses kleinen Allzweckmessers. Denn es liegt besser in der Hand als die großen Monsterklingen.

So ist das Handling nämlich viel besser als bei den großen Messern. Man kann auch kleine Objekte wie Gurken, Zwiebeln oder Knoblauchzehen ohne Probleme zerkleinern, wahlweise auch per Hacken. Auch Butter oder anderen Brotaufstrich kann man mit der Klinge des Spickmessers wunderbar verteilen.

Tournieren ist das Schälen und Zerkleinern von Obst und bestimmtem Gemüse. Beim Tourniermesser handelt es sich um ein Schälmesser. Im Allgemeinen werden diese beiden Messerarten zumindest deckungsgleich verwendet.

Das Tourniermesser oder Schälmesser kommt bei Birnen, Äpfeln‘und Zitrusfrüchten zum Einsatz, aber auch bei Tomaten und Auberginen. Man kann es benutzen, um beim Kochen eine Suppe mit den Obst- und Gemüsestücken anzureichern, oder, um das Objekt direkt zu verspeisen. Das Design des Schälmessers umfasst eine kurze, leicht gebogene Messerklinge, die spitz zuläuft.

Man kann es am Namen erkennen: Das Santokumesser ist ein japanisches Messer. Mittlerweile ist es aber nicht nur in deutschen Profiküchen verbreitet. Auch Hobbyköche greifen immer öfter zum Santokumesser.

Das liegt auch an der Vielseitigkeit dieses Messers. Die Klinge besteht aus Damaszener Stahl und kombiniert weichen mit sehr harten, widerstandsfähigem Stahl. Das Santokumesser verfügt über eine relativ lange Klinge und schneidet ziemlich scharf. Im Gebrauch gilt es als eine Art japanischer Version in der Tradition des Allzweckmessers für größere Objekte wie Fleisch und große Fische.

Das Damastmesser gehört im engeren Sinne nicht zu den spezifischen Messerarten. Denn dieses japanische Messer zeichnet sich durch den besonderen Stahl aus, den sogenannten Damaszener Stahl. Deshalb spricht man auch von Damaszener Messern. Ironischerweise stammt diese Metallverarbeitungsmethode gar nicht aus Japan selbst, sondern dem südlichen Zentralasien.

So können Santokumesser (und weitere Messerarten) gleichzeitig als Damastmesser bezeichnet werden. Es handelt sich dabei um ein Schmiedeverfahren, das die Messerklingen auf perfekte Weise veredelt. Dutzende an Lagen Metall werden einzeln nacheinander aufgetragen. Im Ergebnis sind die Messerklingen aus Damaststahl extrem hochwertig, stabil und scharf.

Das Deba-Messer gehört ebenfalls zur Familie der japanischen Messer. Im Vergleich mit anderen Messerarten verfügt es über eine kurze Klinge (zirka 10 cm), die jedoch relativ breit ausfällt. Somit kommt dieses Messer mit einer recht unorthodoxen Klingenform.

Das Deba-Messer eignen sich für Fisch ausgezeichnet. Man kann mit der scharfen Klinge auch die Gräten schneiden. Ebenfalls wird Deba als Hackmesser eingesetzt. Die Breite, nach unten hin glatt gezogene Klinge eignet sich dazu nahezu perfekt. Durch die eher kurze Ḱlinge liegt es auch gut in der Hand, was die Haptik verbessert.

Das Petty-Messer wird in Europa manchmal als Schälmesser verstanden. Tatsächlich kann man die meisten Früchte mit diesem Werkzeug ganz anständig Schälen und Tournieren. Im Gegensatz zum Schälmesser europäischer Tradition wurde das Petty-Kochmesser aber immer vielseitig eingesetzt, auch zum Schneiden.

Ob Wurst, Filet, Fisch oder Meeresfrüchte: Mit dem Petty-Messer kann man fast alles zerlegen. Für die ganz großen Fleischstücke oder Melonen eignet es sich aufgrund der kurzen Klinge nicht. Wenn es um kleinere Lebensmittel geht, kann das Deba-Messer hingegen viele andere spezifische Messerarten ersetzen.

Nakirimesser und Usabamesser sind historisch gesehen nicht 100% gleich. Dem europäischen Verständnis nach sind diese Begriffe aber austauschbar. Es handelt sich um eine beidseitig geschliffene Messerart, die für Linkshänder und Rechtshänder geeignet ist.

Das Nakiri-Messer gilt als Gemüsemesser und Hackmesser für Profis. Die Ḱlinge ist rechteckig designt und durchaus lang, meistens mehr als 15 cm in der Länge. Um mit diesem Messer sicher zu hacken, braucht man Feingefühl und einiges an Erfahrung. Anfänger können sich mit dem Messer bei mangelnder Vorsicht schnell verletzten.

Im Büro solltest du immer das Officemesser dabeihaben? Das ist natürlich Unfug. Trotz des Namens handelt es sich beim Office-Messer nämlich um ein traditionelles Küchenmesser. Wobei dieser Begriff tatsächlich nicht so ganz einheitlich verwendet wird.

Manchmal ist unklar, wo überhaupt der Unterschied zu einem Spickmesser liegen soll. Fest steht: Es handelt sich um ein Universalmesser mit eher geringer Klingenlänge bis zu 11 cm. Die Klinge ist spitz und man kann das Officemesser für alle möglichen Lebensmittel einsetzen. Unter die Bezeichnung als Officemesser fallen sowohl Messer in europäischer als auch japanischer Tradition.

Wer seine Muskeln komplett schonen möchte, der kann sich eine Brotschneidemaschine holen. Es gibt sowohl manuelle als auch elektrische Brotschneider, teilweise besteht ein fließender Übergang zu Allesschneidern. Dabei sind die elektrischen Schneidemaschinen in der Überzahl.

In der Regeln muss man die Brotschneidemaschine nicht einbauen oder fest installieren. Man schiebt das Brot einfach durch die rotierende Klinge durch. Wie bei allen Maschinen mit scharfer Klinge gilt: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Gerade bei elektrisch betriebenen Messerklingen besteht eine erhöhte Verletzungsgefahr.

Beim Tomatenmesser weiß man auch sofort, wozu es gut sein soll. Allerdings wird für die Tomaten auch gerne ein Spickmesser oder ein Schälmesser verwendet. Das kann man machen. Allerdings kann es dann passieren, dass man die Tomate leicht beschädigt und nicht perfekt zubereitet.

Für die besondere Haut der Tomate ist es gut, ein Messer mit Zacken zu haben. Mit der Klingenspitze in Form einer Gabel kann man kleine Samen aus der Tomate picken, ohne zu viel von der Frucht selbst in Mitleidenschaft zu ziehen. Deshalb kann man das Messer nicht nur für Tomaten verwenden, sondern auch zum Schneiden von Zitronen.

Beim Käse bevorzugen viele Haushalte abgepackte Scheiben. Dabei ist das Schneiden von Käse mit dem richtigen Messer gar nicht mal so eine hohe Kunst. Mit vielen anderen Messern muss man sich schon ganz schön konzentrieren, um die Käsescheibe nicht völlig zu verunstalten: Entweder wird die Scheibe viel zu dick oder viel zu klein.

Mit dem Käsemesser geht die Scheibe etwas leichter von der Hand. Es verfügt über einen hohen Härtegrad sowie extreme Schärfe. Die benötigt man nämlich, damit man durch den Käse (fast) wie durch Butter durchschneiden kann. Der Käsehobel gehört ebenfalls zu den Käsemessern.

Eier mit dem Messer köpfen? Wenn es hart gekocht ist, dann kannst du das probieren. Allerdings ist das mit einem richtigen Eierköpfer prinzipiell einfacher und das Ei ist nach dem Köpfen in besserer Verfassung.

Es gibt verschiedene Geräte, um ein Ei sauber zu köpfen: Mit Klingen. Mit Schrerenmechanismus, mit Keramikeiaufsatz und es gibt den sogenannten Eierschalensollbruchstellenverursacher. Man kann mit diesen Eierköpfern auch rohe Eier öffnen, ohne eine Schweinerei zu veranstalten. Du wirst nie wieder mit dem Messer ein Ei köpfen.

Wozu braucht man denn ein Schinkenmesser, könnte man sich fragen. Muss es denn für jedes Lebensmittel ein eigenes Messer geben? Bei hochwertigem Schinken ist es perfekt, wenn man ihn in hauchdünne Scheiben schneidet. Nur dann kann sich das Aroma voll entfalten. Beim Lachs ist es ähnlich: Alternativ wird dieses Werkzeug auch Lachsmesser genannt.

Man kann auch ein Käsemesser nehmen, da es dem Schinkenmesser relativ ähnlich ist. Das Schinkenmesser verfügt über eine lange, dünne, doppelt geschliffene und recht scharfe Klinge. Wie bei größeren Messern üblich, erfordert der perfekte Umgang etwas Übung, da die Haptik mit solch großen Werkzeugen einfach nicht ganz so einfach zu managen ist.

Bestimmte Fleischgerichte kann man Filetieren, was man zum Beispiel an Salt Baes berühmten Steak-Videos erkennen kann. Außerdem wird das Filetiermesser für fast alle Fischarten verwendet.

Dieses Messer gehört zu den besonders cleveren Messerarten, denn man kann mit der Spitze auch die Gräten aus dem Fisch rausfummeln (Natürlich kann man dazu auch eine Grätenzange nehmen.) Das Filetiermesser verfügt über eine lange Klinge und gehört zu den eher schweren Messern. Das richtige Handling muss man sich aneignen, das kann aber ganz schnell gehen.

Das Chefmesser ist eigentlich so eine neumodische Bezeichnung. So lange gibt es diese Messerart noch gar nicht. Konsequenterweise vereint diese neue Bezeichnung japanische Damastmesser und solche aus europäischen Edelstahl.

Klar definiert hingegen ist: Das Chefmesser verfügt über eine lange und breite Klinge, die deswegen ein gewisses Gewicht auf die Waage bringt. Beim Hacken und Schneiden kann sich deswegen eine Hebelwirkung entfalten, die automatisch Druck auf das zu schneidende Objekt ausübt. Das Chefmesser gilt als Allrounder größere Zutaten und kann in der Küche viele Aufgaben auf einmal erledigen.

So ein Einbau-Allesschneider ist natürlich mehr als nur ein Messer. Das rotierende Messerblatt muss man unbedingt mit Respekt behandelt. Extrem praktisch ist so ein Gerät aber auf alle Fälle. Man kann damit Brot schneiden, genauso wie Wurst und Käse. Wie dick die Scheiben werden sollen, kann man - je nach Gerät - einstellen. Gewöhnlich sind dies 2 mm bis zu 18 mm, also 1,8 cm.

Übrigens muss es nicht unbedingt ein Gerät zum festen Einbau sein. Es gibt auch elektrische Allesschneider, die mobil sind und gleichzeitig einfach in der Anwendung. Gerade beim Reinigen ist es einfacher, wenn man das Gerät in die Hand nehmen kann.

Dass nicht alle Messer aus Fernost japanisch sein müssen, beweist das chinesische Kochmesser. Natürlich ist das kein ganz einheitlicher Begriff, in Europa gilt es aber als eigener Messertyp. Es verfügt nämlich über ganz charakteristische Eigenschaften.

Die Klinge ist scharf wie ein Rasiermesser, ist mittellang, recht breit und wie ein Rechteck geformt. Das chinesische Kochmesser sieht fast aus wie ein Hackebeil. Man kann es aber nicht nur zum Hacken verwenden, sondern auch zum Schneiden von Gemüse, Fisch und Fleisch, auch Käse. Das chinesische Messer ist unter Experten ein beliebter Küchen-Allrounder.

Das Ausbeinmesser ist nicht etwas für das Eisbein bestimmt. Beim Ausbeinen geht es nämlich um das Zerlegen von rohem Fleisch. Dabei muss man Knochen entfernen und Śehnen durchschnippeln. So gilt das Ausbeinmesser als eine Art Berufsmesser für Fleischer und Metzger.

Die Klinge ist spitz und das Messer inklusive Griff überdurchschnittlich stabil gebaut. Damit man im Fleisch ordentlich arbeiten kann, muss das Messer gut etwas aushalten. Neben dem Herauspulen der Knochen kann man das Ausbeinmesser auch zum Filetieren von zähem Fleisch verwenden.

Elektromesser sind nicht nur ein Juwel unter den Messerarten, sondern auch eine echte Geheimwaffe: Elektrisch kann man einfach mit mehr Power schneiden. Idealerweise hat man für sein Gerät mehrere abnehmbare Klingen bereit: Dann kann man sie auch ganz leicht in den Geschirrspüler geben.

Man kann dieses Messer als elektrischen Brotschneider verwenden oder mit einem solchen Messer gefrorenes Essen schneiden. Hochwertige elektrische Messer sind nicht ganz günstig. Wer Probleme mit dem Schneiden harter Lebensmittel hat, für den kann sich die Anschaffung aber bezahlt machen.

Wenn man Brötchen mit dem Tafelmesser bearbeitet, können eingedrückte Stellen und abgebrochene Riesenkrümel den Genuss mindern. Wer das perfekte Frühstück servieren möchte, der nimmt dazu ein Brötchenmesser. Das gilt besonders für frische, kross-gebackene Brötchen.

Dieses verfügt über einen moderaten Wellenschliff. Es ist schärfer als ein Tafelmesser, aber nicht so scharf wie ein Allzweckmesser. Zudem ist die Messerklinge deutlich kürzer als beim Brotmesser. Man kann auch Butter oder Aufstrich mit dem Brötchenmesser verteilen. Wenn unterschiedliche Aufstriche im Spiel sind, empfiehlt sich jedoch eher ein Tafelmesser-Set zum Streichen.

Das Frühstücksmesser ist ein typisches Speisemesser, welches, wie der Name bereits sagt, beim Frühstück oder einer Brotzeit zum Einsatz kommt. Die Klinge ist abgerundet, so dass du einfach Brot schneiden und schmieren kannst.

Die Bratengabel ist genau genommen kein Messer, dennoch befassen wir uns mit ihr. Sie gehört mit ihren zwei langen Zinken nämlich zur Grundausstattung jeder Küche, in der Fleisch gebraten wird.

Die Bratengabel oder Fleischgabel ist nämlich perfekt dazu geeignet, das Fleisch in der Pfanne zu wenden - oder anzuheben, um zu sehen, wie durch das Fleisch bereits ist. Auch beim Grillen kann die Fleischgabel zum EInsatz kommen, um das Essen zu wenden. Durch die langen Zinken kann man so einen sicheren Abstand zu Feuer und spritzendem Fett einhalten.

Das Bunka-Messer ist ein Geheimtipp, der in Deutschland kaum bekannt ist. Es gilt als Messer der japanischen Fischer und kommt entsprechend bei Fischen sowie Muscheln und Meeresfrüchten zum Einsatz.

Es sieht dem Deba-Messer in Form ähnlich, ist aber meistens ein kleines bisschen kürzer designt. Es handelt sich nicht unbedingt um ein designiertes Spezialmesser, da es in der japanischen Küche vielseitig eingesetzt wird, teilweise sogar zum Ausbeinen von rohem Fleisch. Da es sehr stabil gebaut ist und eine spitze Klinge hat, kann man auch zähes Fleisch mit dem Bunkamesser bearbeiten.

Butter lässt sich auch ganz leicht schneiden, wenn die direkt aus dem kalten Kühlschrank kommt. Kann man dazu nicht das Tafelmesser nehmen, muss es denn unbedingt ein Buttermesser sein?

Das Buttermesser verfügt über eine kaum geschliffene Klinge und ist leicht gebogen. So hat man direkt den perfekten Winkeln, um die Butter auf Brot oder Brötchen gleichmäßig zu verteilen. Natürlich kann man auch direkt das Tafelmesser zum Schmieren nehmen. Eine wirklich gleichmäßig aufgetragene Butterschicht bekommt man aber mit dem Buttermesser am einfachsten hin; das gilt natürlich auch für Leberwurst, Marmelade und andere Aufstriche.

Messer sind kein Spielzeug. Aber mit Kindern zu Kochen und Essen zu zaubern, macht nicht nur Spaß, sondern ist auch unheimlich lehrreich. Doch Finger weg von scharfen Messer: Dazu gibt es die passenden Kindermesser.

Je nach Altersempfehlung verfügen die Messer für Kinder über eine stumpfe Klinge ohne Schliff, eine geschliffene Klinge oder sogar über vorsichtigen Wellenschliff. Ein altersgerechtes Messer (für alle anwesenden Köche) eignet sich perfekt, um die Leidenschaft für das Kochen und gesunde Ernährung bereits in frühem Alter zu wecken.

Messer aus Keramik statt aus Stahl sind eher selten, gelten unter Kennern aber als echter Geheimtipp. Sie sind nämlich nicht nur ziemlich scharf, behalten ihre Schärfe auch deutlich länger. Keramikmesser gibt es nicht in einem bestimmten Design, die Formen und Zwecke dieser Messerart sind vielfältig.

Allerdings muss man Keramikmesser sorgsam behandelt. Wenn dieses Material auf den Boden fällt, dann kann es schnell kaputtgehen. Besteck aus Keramik macht sich auf lange Sicht also bezahlt - aber nur, wenn man kleine Missgeschicke vermeiden kann.

Das Sushimesser heißt eigentlich Yanagiba-Messer, wird aber auch Sashimi-Messer genannt. Alles klar? Sashimi ist ein Sushi-Gericht mit hauchdünnen Fischstreifen und das Yanagiba-Messer eignet sich perfekt dazu, diese dünnen Stücke und Scheiben zu schneiden.

Das Sushi-Messer ist lose mit dem Käsemesser verwandt (oder verschwägert): Man kann auch Käse, Schinken oder Wurst damit sehr fein schneiden. Das Yanagiba-Sushi-Messer normalerweise auch hochwertigem Damaststahl und ist nicht ganz günstig zu kaufen. Wie bei fast allen hochwertigen japanischen Messer muss man auch hier etwas tiefer in die Tasche greifen.

Das Gyuto-Kochmesser stammt gehört zur japanischen Küche, ist aber längst auch in Deutschland angekommen. Es verfügt über eine ungewöhnlich lange Klinge von bis zu 20 cm, ist zum Schneiden sehr kleiner Essensstücke wie Sushi also eher unpraktisch. Auch Stechen und Piksen ist mit so einem langen Messer trotz spitzer Klinge eher schwierig.

Unter den Messerarten reiht sich das Gyuto-Messer bei den Fisch- und Fleischmessern ein. Es ist zum Bearbeiten und Filetieren größerer Fleischstücke hervorragend geeignet. Gyuto-Messer sind in der japanischen Tradition ein wichtiger Bestandteil jeder Küche

Das Fischmesser wird nicht unbedingt als Kochmesser verwendet, sondern eher zum Speisen am Tisch. Aber braucht man unbedingt ein eigenes Messer zum Zerkleinern von Fisch auf dem Teller? Viele Haushalte essen auch Fisch mit dem ganz normalen Tafelmesser. Das kann man machen, kommt aber mit einer Gefahr.

Das Fischmesser ist nämlich stumpfer als ein normales Tafelmesser. Mit letzterem kann man mitunter die Gräten zerschneiden - und sie dann nicht mehr so einfach herauspicken. Das Fischmesser ist so geschliffen, dass es zwar den Fisch an sich zweiteilen kann, für die Fischgräten aber nicht scharf genug ist.

Ein Dönermesser braucht man unbedingt im türkischen Dönerladen. Zu Hause aber haben nur die wenigsten von uns einen drehbaren Dönerspieß in der Ecke stehen. Dennoch spricht prinzipiell nichts dagegen, auch in den eigenen 4 Wänden (oder im Garten) Dönerfleisch selbst zu schneiden.

Es gibt elektrische Dönermesser sowie manuell. Teilweise nennt man sie auch Kebap-Messer. Charakteristisch ist die extrem lange Messerklinge (mehr als 50 cm), die fast an ein Schwert erinnert. Mit diesem Messer kann man am großen Spieß das Fleisch ganz einfach abschneiden kann, ohne mit der Hand ins Fleisch hineingreifen zu müssen.

Gyros und Döner sind miteinander verwandt. So ist auch das Gyrosmesser dem Dönermesser sehr ähnlich. Man benötigt ein Messer, das lang genug ist, um komfortabel etwas Gyrosfleisch vom Spieß abzuschneiden. Mit dem Gyrosmesser richtig umzugehen, muss man etwas üben, aber die meisten Köche haben den Dreh schnell raus.

Prinzipiell kann man für Gyros auch ein Dönermesser verwenden. Allerdings ist das Gyrosmesser in der Klingenlänge mit zirka 40 cm dann doch etwas kürzer geraten. Für das richtige Handling ist bei den typisch griechischen Spießen also das Gyrosmesser etwas besser geeignet als das Pendant aus der Türkei.

Man kann Hähnchen und Co. auch mit dem Fleischmesser oder einem Spickmesser bearbeiten und zerlegen. Mit der Geflügelschere geht das Ganze aber sauber, einfacher und schneller vonstatten. Dabei verfügt die Geflügelschere über ein wohl einzigartiges Design.

Die Schere für Geflügel ist leicht gebogen bzw. wellenförmig. Die besondere Form zieht sich über Griff und die Scherenklingen und ist perfekt auf das Geflügelfleisch abgestimmt. Als Griff dient häufig nur eine Schlaufe, der andere Griff ist gerade gezogen und kommt (teilweise) ohne Schlaufe aus. So kann man die Geflügelschere auch bei ungewöhnlichen Winkeln besser halten.

Der Kartoffelschäler hat das Schälmesser in vielen Haushalten bereits abgelöst - obwohl man anderes Gemüse wie Zwiebeln mit dem Schäler nur bedingt enthäuten kann. Der große Vorteil jedoch ist: Mit dem Kartoffelschäler wird wirklich nur die dünne Schicht mit der Schale selbst abgetragen. Es bleibt im Vergleich zum Schälmesser eine deutlich größere Kartoffel.

Der Kartoffelschäler verfügt über eine Klinge mit besonderem Design: In der Mitte ist ein Loch. Die eine Seite der Klinge drückt man auf die Kartoffel, mit der andere Klingenseite kann man an der Kartoffel längs schaben, um die Pelle abzutragen.

Das Obstmesser kann die Früchte ebenfalls schälen. Am besten ist es jedoch für Obst geeignet, das man nicht schält, sondern zerteilt, wie etwas Äpfel, Birnen oder Pfirsiche. Dabei spielt es keine Rolle, ob man das Obst direkt essen möchte, in einen Obstsalat schüttet oder etwa in einen Kuchen einbaut.

Das Obstmesser verfügt über eine kürzere Klinge, die höchstens 10 cm an Länge messen sollte. Die Gesamtlänge des Messers beträgt unter 15 cm und die Messerspitze ist leicht abgerundet. So kann man die Objekte mit der nötigen Vorsicht auch direkt in der Hand zerkleinern.

Das Steakmesser gilt unter den Tafelmesser als eine Art König. Wer einmal ein saftiges Steak mit einem normalen Tafelmesser geschnitten hat, weiß, wie notwendig ein Spezialmesser ist. Besondere Gerichte erfordern eben besondere Maßnahmen.

Damit man nicht allzu viel Kraft aufwenden muss, ist das Steakmesser scharf und mit Wellenschliff geschnitten. Die Zacken bohren sich beim Schneiden ins Fleisch, ohne das Gewebe kaputtzumachen. Ein gewöhnliches Steakmesser eignet sich für argentinisches Rumpsteak genauso sie für Porterhouse-Steak, egal, ob es blutig, medium oder durchgebraten ist.

Besonders wichtig für die herzhafte Küche ist das Fleischmesser, das man auch Tranchiermesser nennt. Es zeichnet sich durch eine lange und dünne Messerklinge aus, die doppelt geschliffen ist. Das Fleisch-Tranchiermesser eignet sich für Linkshänder als auch Rechtshänder.

Man kann damit fast alle Arten von Fleisch tranchieren und vor allem in jedem Zustand: Ob roh, gekocht, gebraten oder frittiert, mit dem Fleischmesser kann man die herzhafte Nahrung nach Herzenslust zerlegen. Als willkommene Hilfe erweist sich dabei die Bratengabel oder eine Tranchiergabel, um das Fleisch beim Schneiden zu fixieren.

Kuro-Messer sind eine japanische Eigenart, die eine radikale Methode anwendet. Kuro Tanzou Messer oder auch Kuroshiage-Messer werden schwarz geschmiedet (Kuro bedeutet schwarz). Gemeint ist damit, dass die Klinge schwarz belassen, also unpoliert bleibt. Und ohne Polieren ist der Rostschutz noch viel besser und hält länger.

Die Form ist bei diesen Kuro Tanzou-Messer nicht fest definiert. Es handelt sich um die Schmiedemethode, die als hochwertig und exzellent angesehen wird. Deshalb sind diese Kuro-Shiage-Messer auch recht kostspielig und definitiv ein waschechtes VIP-Luxusgut.

Tsuchimemesser gelten als die VIP-Luxus-Version unter den japanischen Messern. Wir ein Messer der Kategorie Tsuchime kaufen möchte, der hält etwas auf sich. Diese Messer werden nämlich nach einem besonderen Schema geschmiedet.

Ein Messer aus Damaststahl wird ja ohnehin schon in mehreren Lagen geschmiedet. Beim Tsuchime-Messer nun wird die fertige Klinge erneut erhitzt und mit dem Hammer perfektioniert. Dadurch entsteht ein bestimmtes Muster auf der Messer-Klinge: Das Zeichen dafür, dass das Messer von Hand von einem echten Meister geschmiedet wurde.

Das Wiegemesser ist anders, das kann man auf den ersten Blick erkennen. Es wird zum Schneiden von Gewürzen wie Petersilie und Thymian verwendet. Zu bekommt man richtig frische Zutaten für sein Gericht. Dieses Messer rollt man einfach über das Gewürz drüber, um es zu zerkleinern.

Das Wiegemesser ist nach unten hin rund und man braucht ein Schneidebrett als Unterlage. Es gibt Wiegemesser entweder mit einer Klinge oder mit einer parallel angeordneten Doppelklinge. Natürlich kann man Gewürze auch mit anderen Messern schneiden. Experten aber bevorzugen das Wiegemesser für diese Arbeit.

Ein weiteres Messer aus der japanischen Küche ist das Sujihiki-Messer. Dieses Messer gilt in Japan als Filetiermesser und kommt auch als Schinkenmesser zum Einsatz. Durch die lange und dünne Klinge und die gute Haptik kann man feine, gleichmäßige Scheiben abschneiden.

Das Sujihikimesser ist in Profi-Küchen durchaus beliebt und wird den Schinken- und Filetiermessern europäischer Tradition vorgezogen. Durch die lange Klinge (zirka 25 cm) ist es einerseits vielseitig, andererseits ist es somit aber auch schwieriger, sehr kleine Zutaten zurechtzuschneiden. Wie üblich bei japanischen Messern ist die Materialauswahl sowie die Verarbeitung in der Regel sehr hochwertig.

Das Hackbeil kann eine Klingenlänge von bis zu 40 cm aufweisen und wird eher in der Herstellung von Zutaten verwendet. Andere Bezeichnungen sind Hackmesser, Küchenbeil oder Küchenspalter. Wie der Name schon sagt, wird es nur zum Hacken verwendet und nicht zum Schneiden.

Mit der entsprechenden Erfahrung kann man mit einem Hackmesser fast alles zerteilen. Dabei sollte man sich die Erfahrung jedoch mit Vorsicht aneignen. Für die heimische Küche kann man kleinere Hackmesser mit unter 30 cm Klingenlänge kaufen. Wenn man den Dreh mit dem Hacken erst einmal raus hat, ist diese Methode der Zutatenzerkleinerung ungleich schneller als das Zerschneiden.

Vom Gemüsemesser gibt es zwei Versionen. Beide Messerarten haben ihren Stammplatz in der Küche verdient. Die Variante mit gebogener Klinge ähnelt dem Obstmesser und weist eine gebogene Klinge auf. Sie eignet sich unter anderem für Kartoffeln, Kohlrabi und Karotten.

Für viele anderen Zutaten wie zum Beispiel Tofu liegt das Gemüsemesser mit gerader Klinge besser in der Hand. Man muss aber auch sagen, dass das Gemüsemesser an sich eher eine Sammelkategorie an Messern ist als ein fest definiertes Design. Aus diesem Grund kann das Kaufen von Gemüsemesser-Sets sinnvoll sein.

Austern sind ein ganz spezieller Spezialfall. Manche Austern sind so schwierig zu öffnen, dass man sich dabei ganz schön anstrengen muss. Normale Messer gehen bei diesem Biegen, Stoßen, Ziehen und Schnippeln schnell kaputt, deshalb gibt es das Austernmesser. Es gibt französische Austernmesser, aber auch welche aus anderen Ländern.

Die Klinge ist beim Austernmesser eher kurz geraten. Längere Klingen würde einfach abbrechen oder sich zumindest schnell verbiegen. Da man sich beim Austern-Offen leicht verletzen kann, kommen viele der Austernmesser mit einer Schutzwand, die zwischen Klinge und Griff angebracht ist.

Das Kellnermesser ist der Korkenzieher Deluxe. Anders als ein einfacher Korkenzieher befindet sich am Kellnermesser (auch Sommeliermesser) genannt eine kleine Messerklinge. Damit kann man das Etikett bzw. die Haube der Wein-, Sekt- oder Champagnerflasche anritzen und aufschneiden. So muss man die Schicht nicht mühsam anknibbeln und kann den Korken schneller rausziehen.

Dazu dreht man die Spirale, genau wie beim Korkenzieher, in den Korken hinein und kann ihn dann mit Hebelkraft ganz geschmeidig herausziehen. Mit dem Kellnermesser ganz man die Flachen in Rekordgeschwindigkeit entkorken, deshalb sind sie etwas teurer, wenn man sie kaufen möchte.

Beim Pilzmesser kann man von einem Messer sprechen, das zum Essen gehört. Gleichzeitig ist es auch ein Outdoor-Messer, denn Pilze sammelt man in bekanntlich in Wälder und auf Wiesen. Ein normales Taschenmesser kann man zum Sammeln größerer Pilze nur bedingt verwenden. Das Pilzmesser wird mitunter auch Schwammerlmesser genannt und verfügt über eine gebogene Klinge.

Als besonderes Feature kann man den Pinsel am Ende des Messergriffs bezeichnen, der idealerweise aus Borsten vom Wildschwein bestehen sollte. Mit diesem Pinsel kann man die Pilze direkt vom gröbsten Dreck reinigen. Manche Pilzmesser haben zusätzlich oben auf der Klinge kleine Zacken, mit denen man weiteren Schmutz von den gesammelten Pilzen abschaben kann.

Wozu ein Konditor ein Messer braucht? Nicht nur, um Torten zu schneiden, denn der Konditor backt auch Teegebäck, Pralinen, kandierte Früchte und manches mehr. Das Konditormesser ist so lang, dass es manchmal auch Konditorsäge genannt wird: Die Klinge allein misst 26 bis 30 cm. Es gibt nicht viele Messerarten mit einer derart mächtigen Klinge.

Meistens verfügt die Messerklinge über einen Wellenschliff, es gibt aber auch glatt-geschliffene Konditormesser. Vom reinen Tortenmesser unterscheidet es sich durch mehr Vielseitigkeit, denn man kann das Konditormesser auch für einige andere Lebensmittel einsetzen.

Die Familienpizza ist fertig und das Wasser läuft einem im Mund zusammen. Man muss den Teig mit Soße und Käse aber noch in Stücke schneiden. Jetzt bloß nicht die Nerven verlieren: Mit dem Pizzaschneider (auch Pizza-Roller oder Pizza-Cutter) geht das schnell und relativ sauber, auch bei einer heißen Pizza.

Mit einem Messer braucht man dazu am besten noch die Gabel, um den Teig zu stabilisieren. An Salami- oder Peperoni-Stücken schneidet man besser vorbei, weil der Belag sonst komplett verrutscht. Die Drehscheibe des Pizzaschneiders hingegen ist scharf genug, einfach durch alles durchschneiden und gleichgroße Pizzastücke zu zaubern.

Alternativ zum Pizzaroller kann man eine sogenannte Pizzaschere zum Zerteilen des runden Teigs in die Hand nehmen. Eine Schere bringen wir eher mit dem Basteln in Verbindung, insofern klingt diese Idee ein wenig verrückt. Allerdings verfügt die Pizzaschere über bestimmte Eigenschaften.

So ist diese Schere nicht symmetrisch. Der Griff ist leicht geschwungen und die beiden Griffe sind nicht ganz gleich groß. Zwischen Griff und Klinge ist ein Knick, wodurch die Schere ein bisschen wie ein Tortenheber aussieht.

Das Tafelmesser ist unter den Messerarten der Gegensatz zum Kochmesser: Es kommt normalerweise erst zum Einsatz, wenn die Küchenarbeiten erledigt sind. Tafel ist ein altmodisches Wort für den Essenstisch. Dieses Messer verwenden wir zum Essen.

Man kann freilich nicht jedes Gericht mit dem Tafelmesser essen. Für manche Speisen brauchen wir zum Beispiel ein Steakmesser. Das Tafelmesser verfügt zwar über kleine Zacken, ist jedoch nicht sonderlich scharf. Da es auch über eine abgerundete Klinge verfügt, ist die Verletzungsgefahr am Tisch minimal. Das ist besonders dann wichtig, wenn auch Kinder mit am Essenstisch sitzen.

Die Ananas ist in Deutschland eine beliebte Frucht, solange es nicht um Pizzabeläge geht. Aber eine Ananas zu schneiden, das ist gar nicht so einfach. Mit einem normalen Messer muss man sich an der Tropenfrucht schön abmühen. Genau deswegen gibt es Ananasschneider bzw. Ananasschäler.

Der Ananasschneider verfügt über ein ungewöhnliches Design. Die runde Klinge führst du tief in die Frucht ein und dann funktioniert er gewissermaßen wie ein Korkenzieher. Bevor man den Ananasschäler reinsteckt, muss man übrigens den oberen Teil der Ananas mit einem scharfen Messer abschneiden, zum Beispiel mit einem Allzweckmesser.

Wie schneide man eigentlich eine richtig große Torte? Es muss definitiv ein Messer mit sehr langer Klinge her. Ein Allzweckmesser, oder vielleicht nimmt man ein Brotmesser? Es gibt spezielle Tortenmesser, deren Klinge um die 25 c, erreicht. Damit kann man die Stücke aus dem kreisrunden Zuckergenuss bestens ausschneiden.

Manche Messer fungieren auch als Tortenkelle oder Tortenheber oder Kuchenheber. Aber dann sind sie meistens doch viel zu schmal. Am besten kauft man sich einen richtigen Tortenheber und Dreiecksform. Damit kann man die Tortenstücke sicher und präzise auf den Teller bugsieren. Es empfiehlt sich beim Kauf direkt ein Tortenmesser/Tortenheber-Set.

Trüffel gelten als Luxus-Food, aber nur, wenn man sie richtig zubereitet. Schwarze Trüffel eignen sich eher als Gewürz, während man weiße Trüffel auch ohne alles in Scheiben verputzen kann. Dazu sollte man das kleine Trüffelchen aber in ganz feine Scheiben schneiden.

Eine Trüffelreibe bzw. der Trüffelhobel verfügt über eine verstellbare Klinge. So kann man das Gerät immer an die jeweilige Trüffelgröße anpassen. Es gibt glatte Klingen und gezackte Klingen, je nachdem, wie die Trüffelscheibe am Ende aussehen soll. Der Griff ist beim Trüffelhobel deutlich größer als die Klinge. Es handelt sich vom Design her um ein einzigartiges Gerät, das man nicht ersetzen kann.

Was man mit der Schale von Zitrusfrüchten anfangen will? Nun: In der Schale stecken die ganzen Vitamine und Aromastoffe. Die ausgepressten Schalen sind der perfekte Spritzer - außerdem ist die Schale einer Zitrone, Limette oder Orange als Dekoration für Drinks ganz zauberhaft. Entscheidend ist, dass man die Schale ohne die bitter-eklige weiße Schicht darunter abschabt.

Mit einem Messer ist das fast unmöglich. Und genau an diesem Punkt kommen der Zestenreißer und der Zitronenschaber ins Spiel. Die sind beide so ähnlich gebaut wie ein Kartoffelschäler, verfügen aber über einen längeren Griff sowie eine schmalere Klinge.

Beim Zwiebelschneiden werden Tränen vergossen, es sein denn, du nimmst einen Zwiebelschneider. So kann man seine Finger für Schnittwunden verschonen und eine Zwiebel - egal, ob weiß oder rot - schnell und einfach zerlegen.

Der Zwiebelschneider ist im engeren Sinne kein Messer, sondern eine Schneidemaschine. Man steckt die Zwiebel in das Gerät hinein und bekommt dann eine geschnittene Zwiebel in Scheiben oder Würfeln gezaubert. Die genaue Schneidetechnik variiert je nach Zwiebelschneider. Es gibt manuelle Varianten (mit Klappmechanismus und Handkurbel) ebenso wie elektrische Zwiebelschneider.

Wenn man einen Teller mit Essen so richtig schön aussehen lassen möchte, dann bietet sich ein Buntschneidemesser an, das auch Buntmesser genannt wird. Damit kann man dem Essen einen zackigen Rand verpassen sowie die Riffelform mitgeben. Du kannst mit diesem Messer Karotten bearbeiten, Bratkartoffel oder Pommes, Käse, Wurst und Schinken. Zackige Zitronenscheiben machen sich im Cocktail auch ganz gut.

Das Buntschneidemesser sieht so aus, als hätte es einen Wellenschliff, es sind aber eher imprägnierte Dreiecke. So wird das Buntmesser zum Wellenschneider, der seinem Essensteller den gewissen Feinschliff verpassen kann.

Wie schneidet man eigentlich Rettich in eine lange, hauchdünne Spirale? Mit einem Messer kann man nicht so feinfühlig und geschickt sein, das wird kaum ein zufriedenstellendes Ergebnis liefern. Deshalb haben kluge Köpfe ein Messer extra dafür erfunden.

Der Rettichschneider besteht aus einem Messer sowie einer Halterung, die im 90 Grad-Winkel zum Messer absteht. Die Halterung kann man in einem Loch verankern und das Messer um die eigene Achse drehen. Heraus kommt eine endlos lange Rettichspirale, die schmuckvoll aussieht und den vollen Geschmack entfaltet.

Spargel gibt es in England hauptsächlich in der grünen Variante, in Deutschland hingegen dominiert der weiße Spargel. Diesen muss man vor dem Kochen schälen. Kann man dafür denn keinen Kartoffelschäler nehmen?

Man kann das durchaus versuchen. Einfacher und besser schält man Spargel jedoch mit dem Spargelschäler, der auch Sparschäler genannt wird. Der Kopf dieses Schälers ist ähnlich aufgebaut wie der Kartoffelschäler, nämlich mit einer Klinge, die wie ein Nassrasierer designt ist. Beim Spargelschäler ist die Klinge schmaler und perfekt an die Form von Spargel angepasst.

Wenn man kein Werkzeug zur Hand hat, kann sogar das Öffnen eine Erdnusshülse zur Qual werden. Andere Nüsse kann man in einem Gewaltakt auch mit einem Messer öffnen. Die geschmeidige und kraftschonende Variante ist jedoch das Öffnen mit dem Nussknacker. Durch Hebelwirkung kann man unheimlich starken Druck auf die Nussschale ausüben und sie so ganz entspannt aufknacken.

Die Nussknacker gibt es in verschiedenen Größen für unterschiedlich kleine und große Nüsse. Manche von ihnen verfügen über ein hübsches und pfiffiges Design. So sind die Nussknacker nicht immer nur Nutzwerkzeuge, sondern können auch das Wohnzimmer schmücken.

Für das Entgräten von Fischen brauchst du neben Übung und Feingefühl ein vernünftiges Werkzeug. Mit einer Grätenzange oder Grätenpinzette gelingt dir dies, ohne das du das Fischfleisch verletzt. 

Outdoor Messer/Non Food-Messerarten

Hier ziehen wir die Trennlinie. Als Messer-Portal sind wir begeisterte Hobbyköche, aber unser Interesse gilt auch den Berufsmessern sowie den sogenannten Outdoor-Messern. Deswegen schauen wir uns an, welchen praktischen Nutzen man von bestimmten Messern auch außerhalb der Küche mitnehmen kann.

Auch Floristen benötigen für ihre Arbeit ein Messer und wenn man zu Hause in der Vase ein paar schöne Stängel stehen hat, kann man auch daran herumschneiden. Wenn man die Blumensträuße (in Erde oder Vase) etwas stutzt, dann gedeihen sie besser und halten länger.

Dazu gibt es das Blumenmesser bzw. Floristenmesser. Es ist ein Klappmesser mit einer Klingenlänge von 5 bis 7 cm. Diese Klinge ist perfekt dafür geeignet, Blumen unversehrt abzuschneiden und zu stutzen. Als Klappmesser kann man es in der Hosentasche tragen und nur bei Notwendigkeit ausklappen. Durch sie eher kurze Klinge ist es zudem legal und nicht als Waffen zu deklarieren.

Das Chiconmesser ist ein Gemüsemesser, aber nicht für den Gebrauch in der Küche bestimmt. Stattdessen verwendet man es im Garten bzw. auf dem Feld, denn es handelt sich um ein Erntemesser. Natürlich kann man mit einem Erntemesser kein großes Feld beackern. Im heimischen Garten oder Gewächshaus jedoch kommt die zirka 10 cm lange Messerklinge perfekt zum Einsatz. Ob man Kohl abernten möchte, Spargel, Karotten oder Kraut und Rüben: Das Gemüse lässt sich mit dem Chicon-Messer unbeschadet von der Erde trennen und erweist sich bei einem echten homegrown Meal als perfekter Erntehelfer.

Das Hakenmesser kommt in der Landwirtschaft zur Anwendung, natürlich auch im eigenen Garten. Man braucht es, um Sträucher zurückzuschneiden, auch sehr dünne Äste von Bäumen kann man mit diesem Werkzeug bearbeiten. Den Namen bekommt das Hakenmesser durch seine Form: Es handelt sich um ein Taschenmesser mit gebogener Klinge.

Das Okuliermesser gilt als Gartenmesser fürs Grobe und kommt bei Sträuchern, Pflanzen und kleinen Bäumen zum Einsatz. Man benötigt es zur Veredelung, das heißt zum Umpflanzen bzw. Verfrachten von Pflanzenteilen inklusive Samenzellen, damit sie sich vermehren.

Das Okuliermesser ist ein Klappmesser mit zwei Klingen, die extrem scharf sein müssen. Die Klingenlänge ist mit 5 bis 7 cm eher kurz. Man braucht es nur als Spezialmesser, wenn man Pflanzen, Sträucher oder Bäume züchten möchte. Okuliermesser sind stets auf Rechts- oder Linkshänder ausgelegt und nicht beidhändig verwendbar.

Das Gärtnermesser ist eine Art Allzweckmesser für den Garten. Es verfügt über eine etwas längere Klinge von 9 bis 11 cm und ist vielseitig einsetzbar: Zum Schneiden von Blumen und Sträuchern, aber auch zum Veredeln von Pflanzen und Bäumen.

Die Klinge ist gebogen und kann nicht zum Sägen verwendet werden. Mit der scharfen Spitze kann man jedoch dickere Stängel anstechen und die scharfe Klinge erledigt den Rest. Auch bei der Ernte von Gemüse kann man mit dem Gärtnermesser einigermaßen sauber die Nahrung aus dem Boden herausschneiden. Wer viel im Garten arbeitet, für den ist ein Gärtnermesser fast unverzichtbar.

Die Rosenschere wird auch Gärtnerschere oder Rebschere genannt. Sie besteht aus zwei gekreuzten Klingen und einem Griff, mit dem man die Klingen wie bei einer normalen Schere steuern kann. Trotz des Namens kann man die Rosenschere auch bei anderen Blumen einsetzen.

Mit der Rosenschere kann man das Gestrüpp um die Blüten herum stutzen. Auch verwelkte Rosenblätter lassen sich mit dieser Schere einfach und sauber abtrennen. Verhärtete Stängel lassen sich bis zu 3 cm Dicke mühelos durchtrennen. Dabei ist es egal, ob sich die Blume in der Erden oder in einer Vase befindet.

Zum Angeln solltest du nicht ohne Messer aufbrechen. Das Angelmesser wird unter anderem dazu genutzt, die Angelschnur zu durchtrennen, den Fisch zu töten, ohne sich dabei zu verletzen.

Wichtig ist, dass die Klingenlänge unter 12 cm beträgt, da es ansonsten Probleme mit dem Waffengesetz geben kann. Da Angelmesser dem Filetiermesser recht ähnlich designt ist, nehmen manche Hobbyangler ein Filetiermesser aus ihrer Küche mit. Allerdings eignet sich dieses nur bedingt zum Angeln, da es nicht für Angelschnur und Töten der Fische optimiert ist.

Fallmesser sind Klappmesser, die sich durch eine Schwingbewegung aufklappen lassen. Diese Messer sind allerdings nach dem Waffengesetz verboten, wenn man nicht bei der Bundeswehr oder einer legitimen Behörde angestellt ist.

Das Rettungsmesser ist von diesem Verbot jedoch ausdrücklich ausgenommen. Dabei handelt es sich um eine spezielle Form des Fallmessers. Wenn man ein solches Rettungsmesser, das auch Rescue Messer genannt wird, zweckgebunden mit sich führt, dann ist das erlaubt. Man darf es aber nicht einfach so ohne Anlass mit sich tragen.

Das Fahrtenmesser stammt von den Pfadfindern, weswegen es auch unter dem Begriff Pfadfindermesser geläufig ist. Es verfügt über eine leicht gebogene Messerklinge, die 12 cm nicht überschreiten darf. Nur dann kann man es nämlich legal mitführen.

Obwohl es ein Outdoor-Messer ist, handelt es sich nicht um ein Klappmesser. Stattdessen wird es in einer Messerscheide geliefert, damit das Mitführen des Messers nicht zu Verletzungen führt. Das Fahrtenmesser ist eher weich (unter 60 HRC Härte) und kommt beim Wandern über Wald und Wiesen für verschiedene Zwecke zum Einsatz.

Die Unterschiede des Feldmessers zu einem Überlebensmesser sind marginal. Allgemein kann man aber sagen, dass dieser Begriff eher für beim Militär verwendete Messer benutzt wird. Ein Feldmesser wird auch für die Jagd oder den Biwak-Bau eingesetzt.

 

Finnenmesser sind in der Natur zu Hause. Als echte Outdoor-Messer kommen sie beim Zelten variabel zum Einsatz. Man kann mit ihnen das Essen bearbeiten, aber auch zum Schnitzen sind sie geeignet. Auch Fisch oder Fleisch vom Wild kann man damit ausnehmen.

Dieses Messer stammt aus Finnland und verfügt über eine mittellange Klinge von 12 bis 12 cm. Die Klinge muss stabil sein und der Griff ist in der Regel aus Holz verarbeitet. In Deutschland kann man die Finnenmesser am besten online kaufen.

Beim Schnitzen von Holz braucht man ein Schnitzmesser. Ob man Holz für eine Skulptur schnitzen möchte, Tischlerarbeiten erledigt oder im Wald etwas bauen möchte, ist dabei nebensächlich. Wer Holz in irgendeiner Form verarbeiten möchte, der ist auf ein solches Messer angewiesen.

Allerdings gibt es für verschiedene Holzarten unterschiedliche Schnitzmesser. Da ein Schnitzmesser nicht zum Schneiden gedacht ist, verfügt es über keine scharfe Klinge. Stattdessen ist die Messerklinge seltsam gebogen und speziell für die Schnitzbewegung optimiert. Schnitzmesser gibt es sowohl für Erwachsene als auch für Kinder.

Braucht man zum Tauchen wirklich ein Messer? Wenn es richtig in die Tiefe geht, dann ja. Es kann aber nicht irgendein Messer sein. Das Tauchermesser wird speziell für die Bedürfnisse von Tauchern produziert. Man nimmt es in einer am Körper befestigten Messerscheide mit unter die Wasseroberfläche.

Man braucht es, falls man sich unter Wasser in Netzen, Plastikmüll, Angelruten oder Meerespflanzen verfängt. Falls es einem aus der Hand gleitet, sinkt es nicht sofort zu Boden wie ein gewöhnliches Messer bzw. Es verfügt über einen Fangriemen. Die Klinge zeichnen sich durch einen feinen Wellenschliff aus, verfügt also über kleine Zacken.

Sicherheitsmesser oder Cutter-Messer gehören zu den Messerarten mit sehr kurzer Klinge von bis zu 3 cm. Dadurch gehören sie zu den Messern, von denen wenig Gefahr für Verletzungen ausgeht. Im'Haushalt sind Messer, die relativ sicher sind, immer gut zu gebrauchen.

Man kann Sicherheitsmesser zum Beispiel zum Öffnen von Kisten und anderen Verpackungen verwenden. Besonders Plastik und Kartonmaterial lässt sich damit gut schneiden. Manche dieser Cutter-Messer verfügen zudem über ein Gehäuse um die Klinge herum, das die Verletzungsgefahr noch weiter senkt.

Klappmesser sind eine sehr allgemeine Kategorie an Messers. Gemeinsam haben alle Klappmesser eigentlich nur, dass sie über eine ein- und ausklappbare Messerklinge verfügen. In Form, Größe und Design jedoch unterscheiden sie sich voneinander.

So sind Fallmesser und Rettungsmesser Klappmesser, aber auch Okuliermesser und Blumenmesser funktionieren mit Klappmechanismus. Der praktische Nutzen der Klappmesser ist, dass man sie ganz entspannt in der Hosen- oder Jackentasche mit sich führen kann, ohne dass eine Verletzungsgefahr von ihnen ausgeht. Man klappt die Klinge nur aus, wenn man das Messer benötigt.

Jagdmesser braucht man zwar für die Jagd, aber nicht, um ein Tier zu tötet. Vielmehr geht es um das häuten und gegebenenfalls um das Ausnehmen des Tieres. Das Jagdmesser verfügt dementsprechend über verschiedene Eigenschaften, da man Ausbeinmesser nur schwerlich auf die Jagd mitnehmen kann.

Jagdmesser verfügen manchmal über einen Klappmechanismus, es gibt aber auch solche mit feststehender Klinge.

Die Jagdmesser werden in Oberklasse, Mittelklasse und Standard unterschieden. So oder so kommt es aber auch auf die richtige Wartung des Messers an, man sollte es nach dem Einsatz nicht einfach eingeklappt bzw. in der Hülle lassen.

Gürtelmesser sind ein etwas allgemeiner Begriff für Messer, die man in der Messerscheide am Gürtel mitführen kann. Es zeichnet sich dadurch aus, dass es schnell griffbereit ist. Erlaubt sind Outdoor-Messer bis zu 12 cm Klingenlänge.

Das Gürtelmesser eignet sich bei Arbeiten im Garten zu Schneiden von Pflanzen oder auch beim Campen. Es gibt nicht das eine Gürtelmesser, das jeweilige Design kann je nach Zweck stark variieren. Wichtig ist in erster Linie die sichere Aufbewahrung in der Messerscheide, die man fest am Gürtel befestigen kann.

Das Teppichmesser ist zum Schneiden von Teppichboden bestimmt, kann aber auch bei anderen Arbeiten im Haushalt wie dem Schneiden von Plastik eingesetzt werden. Häufig wird es auch Teppich-Cutter oder Cutter-Messer genannt.

Die Klinge ragt nur um wenige Zentimeter aus dem Griff heraus, wobei die Klinge nach vorne und hinter verschiebbar ist. Man kann die Länge der Klinge also dem jeweiligen Bedarf anpassen. Mit der Spitze kann man in den Teppich schneiden, an der glatten Unterseite der Klinge jedoch ist das Messer nicht so scharf.

Messerhersteller aus Deutschland und international

Hier stellen wir die besten Hersteller von Messern vor. Nicht jeder Produzent hat alle Messerarten im Portfolio, deswegen ist ein Gesamturteil mitunter nicht ganz einfach. Übrigens stellen viele deutsche Unternehmen nicht nur europäische, sondern auch authentische japanische Messer her.

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Als Historiker kann man fast unzählige verschiedene Messerarten kennenlernen. Allein in der japanischen Tradition sind hunderte an Messern überliefert, weltweit dürfte es in die tausende gehen. Wirklich relevant sind in Deutschland zirka 100 Messerarten für den praktischen Gebrauch. Als Messer-Enthusiasten möchten wir unseren Horizont aber immer gerne erweitern.

In Europa hat in vielen Messerarten Frankreich den Ton angegeben. Aber auch Deutschland ist historisch gesehen ein hochwertiges Messerland. Es gibt bei genauem Hinsehen viele Parallelen zu japanischen Messern. Allerdings ist die Stahlverarbeitung der Japaner einen Tick besser - weswegen auch europäische Unternehmen längst “japanische” Messer produzieren.

Das hängt von der jeweiligen Messerart ab. Bei Allzweckmessern sieht das Bild ganz anders aus als zum Beispiel bei Brotmessern oder Gärtnermessern. In den Fachartikeln zu den verschiedenen Messerarten fügen wir stets eine jeweilige Bestenliste mit ein - dabei sind wir den Herstellern gegenüber komplett unvoreingenommen.

Wer hochwertige Qualität möchte, der sollte vom Billig-Ramsch die Finger lassen. Andererseits sind nicht alle teuren Messer automatisch wirklich besser. Je nach Messerart muss man zwischen 20 Euro und dreistelligen Euro-Beträgen hinblättern, um ein gutes Produkt zu kaufen.

Heutzutage werden fast gar keine Messer mehr komplett von Hand geschmiedet. Die Massenproduktion ist so weit fortgeschritten, dass die Qualität der aus den Fabriken stammenden Messer makellos ist.

Leider gibt es immer weniger auf Messer spezialisierte Geschäfte in den Einkaufsstraßen. Deshalb empfiehlt es sich bei vielen Messerarten, online zu kaufen. In unseren Spezialartikel findet die eine Bestenliste zum Internet-Kauf der jeweiligen Messerart.