Pizzaschneider

Es gibt kaum jemanden, der eine gut belegte, kross-braun gebackene und duftende Pizza verschmäht. Doch leider sieht sie nicht mehr so lecker aus, wenn der Belag beim Schneiden durcheinandergerät. Damit das nicht passiert, muss ein Pizzaschneider her. Er zerteilt die Pizza sauber in Stücke, ohne großes Chaos anzurichten.

Was ist ein Pizzaschneider?

Wie schon der Name sagt, ist es ein Schneidegerät zur ästhetischen Aufbereitung von Pizza und ähnlichem Gebäck. Die gebräuchlichen Pizzaschneider sind aber eher unter dem Begriff „Pizzaroller“ bekannt. In einigen Kreisen bezeichnet man sie auch als Pizzacutter.

Definition PizzaschneiderIm Internet wird die Frage oft mit der Erklärung beantwortet, dass es ein rundes Messer ist. Doch dies bringt es nicht auf dem Punkt. Dieses Schneidegerät besteht zwar auch aus Griff und Klinge, ist aber anders konstruiert als ein gewöhnliches Küchenmesser. Eine Metall- oder Keramikscheibe wird so am Griff befestigt, dass es als rotierendes Schneidewerkzeug fungieren kann. Deshalb bezeichnet man diese Scheibe auch als Pizzarad oder Schneiderad.

Pizzaroller aus EdelstahlDiese Konstruktion macht es möglich, das Schnittgut mit einer Hand zu zerteilen, ohne es festhalten zu müssen. Sie brauchen den Pizzaroller nur am Rand aufzusetzen und mit leichtem Druck abzurollen. Der Schneidewinkel wirkt von Oben her auf die Pizza ein. Dadurch wird der Druck den Sie ausüben gleichmäßig verteilt. Nun bekommen Sie schöne, verlockend aussehende Stücke. Der Belag ist dort verblieben, wo er war.

Aber wie kann das so gut funktionieren? Ganz einfach: Durch die knapp bemessene Schneidefläche wird verhindert, dass Käse und anderer Belag am Rad hängenbleibt. Doch nicht nur Pizza können Sie mit diesem kleinen Küchenhelfer schneiden. Auch Fladenbrot, Flammkuchen und andere Kuchensorten können damit mühelos zerteilt werden.

Eine Auswahl der beliebtesten Pizzaschneider

Pizzaroller oder Pizzamesser? Wo liegt der Unterschied?

Während mit einem Pizzaroller die ganze Pizza in Portionsgroße Stücke geschnitten wird, gehört das Pizzamesser zum Essbesteck. Es sieht demzufolge auch wirklich wie ein Messer aus. Man verwendet es bei Tische, um die Pizza mundgerecht zu zerteilen. Dabei wird der Schnitt mit selbiger Abrolltechnik wie beim Pizzaschneider vollzogen.

Worauf sollte man bei der Auswahl achtgeben?

Beim Pizzaschneider kaufen sollte vorab gut recherchiert werdenDa eine Pizza mitunter sehr kross sein kann, muss das Schneiderad belastbar am Griffstück befestigt werden. Wie wir wissen, kann Stabilität nur durch belastbares Material erreicht werden. Deswegen sollten Sie ein Modell mit robuster Griffstruktur wählen. Achten Sie auch darauf, dass Griff und Pizzarad fest miteinander verankert sind. Die Klinge darf nicht wackeln oder schief sein. Wenn dem so ist, eiert sie. Dieser Zustand würde die Schnittqualität beeinträchtigen und das Produkt wertlos bzw. nutzlos machen.

Gute Pizzaschneider sind in der Regel recht scharf. Eine gewisse Schärfe ist auch nötig, um ein gutes Schnittergebnis zu erlangen. Empfehlenswert sind Pizzaroller aus Cromargan Edelstahl. Idealerweise verfügen diese über einen Fingerschutz, der Verletzungen verhindert.

Dieser Fingerschutz ist auch wichtig, wenn Sie einen Pizzaschneider mit Keramik-Rad kaufen. Solche Schneidegeräte sind von besonderer Schärfe und bedürfen entsprechender Vorsicht. Letztlich ist noch auf die Empfindlichkeit und Zerbrechlichkeit von Keramik hinzuweisen. Pizzaroller dieser Art sollten nur Auf Unterlagen aus Holz oder Kunststoff in Gebrauch genommen werden. Doch allgemein gelten diese Produkte als sehr hochwertig und langlebig.

Bestes BeispielMängel sind vor allem bei Modellen mit dünnem kunststoffgriff zu beklagen. Doch es gibt auch bei den Edelstahlmodellen Qualitätsunterschiede. Deshalb ist anzuraten, die Produkte bzw. die dazu gehörigen Beschreibungen genau in Augenschein zu nehmen. Um mehr über Belastbarkeit und Schnitthaltigkeit zu erfahren, lohnt sich auch der Besuch von Testportalen. Die dort veröffentlichten Testergebnisse stellen womöglich eine gute Orientierungshilfe dar. Ebenso können Kundenrezensionen auf Shop-Portalen bei der Auswahl des richtigen Pizzaschneiders helfen.

Wie sieht ein Pizzaschneider aus?

Die Unterschiede bezüglich Material und design sind so groß wie das Angebot reichhaltig ist. Nur Struktur und Funktion sind bei allen Pizzarollern gleich. Oben befindet sich der Griff und unterhalb desselben das bewegliche Pizzarad. Dieses besteht aus Edelstahl oder Keramik und stellt das eigentliche Schneidewerkzeug dar.

Nun gibt es Pizzaschneider in verschiedenen Ausführungen. Sie werden in folgenden Herstellungsvarianten angeboten:

  1. Die Kunststoff-Variante mit Edelstahlklinge: Hier präsentiert sich eine bunte Welt, was die Farben und Formen der Griffe angeht. Diese sind teilweise sehr kreativ gestaltet. Sie können so einen Pizzaroller zum Beispiel als Fahrrad, Raumschiff oder Kreissäge erwerben.
  2. Die Edelstahl-Variante: Griff und klinge bestehen aus meist hochwertigem, rostfreiem Edelstahl. Sie sind spülmaschinenfest und somit sehr pflegeleicht.
  3. Die Keramik-Variante: Diese Pizzaroller haben Griffe aus Kunststoff, Holz oder Edelstahl. Das Schneiderad ist aus Keramik gefertigt, robust und außerordentlich scharf.

Kann man einen Pizzaschneider nachschleifen?

Leider nein! Das Problem liegt bei der runden Form des am Pizzaroller befindlichen Schneidewerkzeugs. Sie können aber einen Verschleiß dauerhaft begrenzen, wenn Sie folgende Pflegehinweise beachten:
Reinigen Sie das Schneidegerät so bald wie möglich nach Gebrauch von Speiseresten. Das tun Sie am besten mit der Hand unter fließend warmem Wasser. Trocknen Sie es danach sofort ab und räumen es weg.

Bringen Sie einen Pizzaschneider mit Keramikscheibe niemals in einem Besteckkasten unter. Lassen Sie es auch nicht fallen. Keramik ist ein empfindliches Material. Die Klinge verliert zwar nicht an Schärfe, kann jedoch zerbrechen.

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