Trüffelhobel

Trüffel und GabelWelcher Feinschmecker kennt nicht den unverwechselbaren Geschmack feiner Trüffel? Dem einen oder anderen sind diese delikaten Gewächse auch als Schlauchpilze bekannt. Ein Gaumenschmaus sind sie aber nur bei richtiger Zubereitung. Während schwarze mit einem Küchenmesser in Scheiben oder Stücke geschnitten werden, zerkleinert man weiße mit einem Trüffelhobel. Mit ihm können Sie die Trüffel mühelos in hauchdünne Scheiben schneiden.

Was zeichnet einen Trüffelhobel aus?

Wir kennen dieses kleine handliche Hobelwerkzeug auch unter der Bezeichnung „Trüffelreibe“. Als kleinste aller Küchenreiben hat sie doch gegenüber den anderen einen großen Vorteil. Dieser liegt in der Funktionalität des Gerätes. Als einziges Reibeisen besitzt der Trüffelhobel ein verstellbares Messer. Damit ist die Stärke der Trüffelscheiben individuell variierbar. Doch insgesamt gilt: je dünner die Scheiben, desto delikater der Genuss. Dies bekommt man auch bei anderen Köstlichkeiten zu spüren. Deshalb sind Trüffelhobel so konzipiert, dass sie sich auch zum Reiben bzw. Hobeln von Knoblauch, Hartkäse, Gemüse und geräuchertem Schinken eignen.

Warum hobelt man nur weiße Trüffel?

Schwarze Trüffel entfalten ihre zauberhafte Würze nur in Verbindung mit anderen Zutaten. Sie werden in Fisch- und Fleischgerichten oder Soßen einfach mit gebraten, geschmort oder gekocht. Es genügt daher, sie mit einem scharfen Messer kleinzuschneiden und dem jeweiligen Gericht beizugeben und mitzugaren. Erst in Verbindung mit Flüssigkeiten werden sie zum Geschmackserlebnis.

Bei weißen Trüffeln verhält es sich anders. Man verwendet sie als spezielle Garnitur in der feinen Gurmetküche. Denn ihr Aroma entfaltet sich nur in Rohem und dünn gehobelten Zustand.

Trüffelhobel kaufen: Worauf kommt es an?

Trüffelhobel im KofferIn erster Linie müssen diese Reibegeräte absolut scharf sein. Nur dann können feine bis sehr feine Schnitte vollzogen werden. Am Besten funktioniert das mit solchen, deren Messer aus einem gehärteten Edelstahl gefertigt werden. Sie bestehen meist vollends aus Edelstahl, (Griffe wie auch Klingen). Es sind aber auch sehr noble Modelle mit einem hochwertigen Olivenholzgriff erhältlich. Achtung! Besonders preisgünstige Trüffelhobel bestehen zwar aus rostfreiem Edelstahl, sind aber weniger schnitthaltig. Deshalb versäumen Sie nicht, sich Informationen über die Stahlbeschaffenheit einzuholen. Diese findet man meist in den Produktbeschreibungen. Eine weitere Möglichkeit etwas über die Qualität einer Trüffelreibe zu erfahren ist die Recherche auf Test- und Verkaufsportalen. Aus Testberichten und Kundenrezensionen können Sie leicht herausfinden, ob ein Produkt empfehlenswert ist oder nicht.

Eine Auswahl der beliebtesten Trüffelhobel

Wie sehen Trüffelhobel aus?

Design eines TrüffelhobelsDiese Mini-Reibeisen werden in der Regel aus Edelstahl gefertigt. Sehr hochwertige Modelle können aber auch mit Olivenholzgriffen versehen sein. Diese sehen nicht nur edel aus, sondern erweisen sich auch als besonders handlich. Am Schneideblatt befindet sich eine verchromte Feststellschraube. Damit kann das Messer auf eine beliebige Scheibendicke verstellt werden. Die Klingen sind entweder gerade oder gewellt. Sie können somit frei über das Aussehen der geschnittenen Scheiben entscheiden und Ihren Trüffelhobel entsprechend auswählen.

Wie werden Trüffelhobel geschliffen?

Für Leihen gestaltet sich diese Prozedur sehr schwierig. Bei besonders hochwertigen Modellen empfiehlt es sich daher, einen Messerschleifer bzw. den Kundendienst des Herstellers um Hilfe zu ersuchen. Doch wenn Sie Ihren Trüffelhobel von Anfang an nach jedem Gebrauch gründlich säubern, können Sie ihn lange bei guter Schärfe halten. Eine regelmäßige Reinigung ist deswegen so wichtig, weil die hauchfeinen Öffnungen sich leicht zusetzen können. Nehmen Sie die Reinigung am Besten mit der Hand vor. Zum Entfernen hartnäckiger Verkrustungen können Sie folgenden Trick anwenden: Nehmen Sie ein Stück Würfelzucker und reiben die verunreinigten Stellen damit ein. Die Zuckerkristalle entfernen jegliche Lebensmittelreste von der Klinge, ohne sie zu beschädigen.

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