Bist du gerne und viel im Freien unterwegs? Dann darf das optimale Outdoormesser nicht fehlen! Heute sind wir zum Glück nicht mehr darauf angewiesen, dauerhaft in der Wildnis zu überleben. Dennoch steht man des Öfteren Situationen gegenüber, in denen ein entsprechendes Werkzeug von unschätzbarem Wert sein kann. Egal ob du zu den Outdoorfans, passionierter Anglern, Jägern oder Mitarbeitern im Rettungsdienst zählst: In unserem Outdoormesser Test erfährst du alles rund um die kleinen Helfer und kennst im Anschluss an diesen Artikel alle entscheidenden Kriterien für deine Kaufentscheidung.
Unsere Top 5 Outdoormesser im Vergleich
Outdoormesser gibt es in verschiedenen Formen, aus unterschiedlichen Materialien und in diversen Größenordnungen. Demnach werden Outdoormesser für verschiedenste Situationen und Einsatzgebiete konzipiert. Ganz egal, ob du zum Jagen in der Wildnis bist, ein paar entspannte Tage beim Campen verbringst oder gerne Holzfiguren schnitzt: Für alles gibt es das perfekte Messer! Zum Einsatz kommen Outdoormesser demnach sowohl im Freizeitbereich (Camping, Angeln, Wandern u.ä.), als auch im beruflichen Bereich. Dementsprechend profitieren zum Beispiel Menschen im Rettungsdienst oder bei der Feuerwehr, ebenso wie Jäger, Gärtner oder Förster von einzelnen Spezialmessern.
Nachstehend werfen wir einen Blick auf die diversen Outdoormesser Arten. Wenn du lernst diese zu unterscheiden, ist es leichter das passende Exemplar zu finden.
Das klassische Arbeitsmesser zeichnet sich dadurch aus, dass es zumeist einer bestimmten Berufsgruppe zugeordnet werden kann. Demzufolge gibt es unterschiedliche Arbeitsmesser zu den oben beschriebenen Einsatzbereichen. Im Übrigen fallen die meisten Arbeitsmesser zugleich in die Kategorie der Multitool- oder Klappmesser. Beispielsweise greifen Mitarbeiter des Rettungsdienstes, der Feuerwehr oder Polizei bevorzugt zu einem Multitoolmesser inklusive Glasschneider.
Das vielseitig einsetzbare Bushcraftmesser zählt zu den feststehenden Messern. Damit diese Art von Messer handlich und leicht ist, werden diese kurzgehalten und liegen bei einer Gesamtlänge von acht bis 15 cm. Somit sind sie vergleichsweise kleiner als ein Survivalmesser. Die Klinge des Bushcraftmessers ist nicht nur kürzer, sondern auch dünner, weshalb es zumeist sehr scharf ist. In erster Linie eignen sie sich deshalb, um Holz zu bearbeiten.
Das Fahrtenmesser wird auch manchmal als Pfadfindermesser bezeichnet. Geschichtlich ist dies auf die Hitlerjugend zurückzuführen, da diese zumeist ein handliches Messer auf ihre „Fahrten“ mitnahmen. Klassischerweise sind diese Modelle mit einer feststehenden Klinge ausgestattet. Da jedoch vermehrt darauf geachtet wird, ein Outdoormesser praktisch und sicher zu gestalten, erhalten immer mehr klappbare Modelle Einzug in diese Kategorie. Grundlegend eignet sich das Fahrtenmesser zur Essenszubereitung, zum Aufbauen eines Lagerplatzes und generell als Allzweckmesser in der Natur.
Vermutlich ist in eines jeden Jägers Tasche auch ein Jagdmesser zu finden. Sie eignen sich hervorragend zum Enthäuten, Ausbeinen, Schneiden oder Ausweiden von Wild. Zumeist sind Jagdmesser auf eine dieser Tätigkeiten spezialisiert. Darüber hinaus eignen sie sich zum Feuer entfachen, Schneiden von Holz, Fischfang, Graben und zum Bau eines Unterschlupfs.
Tipp: Ein Gekrösemesser ist die perfekte Ergänzung zu einem klassischen Jagdmesser. Es hat eine abgerundete, verdickte Spitze, weshalb es perfekt zum Aufbrechen von Wild geeignet ist.
Das Gürtelmesser zeichnet sich dadurch aus, dass dieses am Gürtel befestigt werden kann. Die Anbringung erfolgt horizontal oder vertikal. Bei manchen Modellen sind beide Befestigungsmöglichkeiten anwendbar. Der klare Vorteil besteht darin, dass das Messer jederzeit griffbereit ist, weshalb es vorwiegend zum Arbeiten genutzt wird.
Wer viel in der Wildnis unterwegs ist, sollte stets ein sogenanntes Überlebensmesser mit sich haben. Hierbei handelt es sich um ein besonders robustes und feststehendes Outdoormesser. Einige Modelle sind zusätzlich mit einer Säge ausgerüstet. Entweder erstrecken sich die Zacken zum Sägen über die ganze Klinge oder sie versehen zumindest einen Teil der Klinge. Durch den robusten Aufbau eignen sie sich sowohl zum Schneiden als auch zum Schlagen und Hacken von Holz. Doch das ist noch nicht alles. Generell lassen sich mit einem Survivalmesser Äste zerhacken oder gar kleine Bäume fällen. All dies ist möglich, da die Klinge relativ lang ist.
Das klassische Feldmesser wird vom Militär genutzt und meint ein stabiles Outdoormesser. Aufgrund der durchschnittlichen Klingenlänge von 15 bis 20 Zentimetern fällt es zumeist unter das Waffengesetz. Im Unterschied zu Kampfmessern ist es jedoch nur einseitig geschliffen.
Üblicherweise sind Finnenmesser mit einem Griff aus Holz oder Horn versehen. Davon abgesehen beträgt die Klingenlänge zwischen neun und zwölf Zentimetern. Somit ist es bestens zum Ausnehmen von Fleisch oder Fisch und ebenso als Schnitzmesser geeignet.
Klappbare Outdoormesser, beziehungsweise Taschenmesser sind leicht zu verstauen. Einerseits können sie zusammengeklappt platzsparend verwahrt werden. Andererseits besteht keine Verletzungsgefahr, wenn man in die Tasche fasst. Zugleich wird die Klinge nicht durch die Berührung anderer Gegenstände beschädigt. Überdies besteht auch nicht die Gefahr, dass deine Tasche oder darin befindliche Utensilien durch das Messer Schaden nehmen. Im negativen Sinne ist jedoch zu bedenken, dass sich die Reinigung von klappbaren Messern aufwändiger gestaltet. Zudem eignen sich diese Modelle weniger für Arbeiten, die mit einem höheren Krafteinsatz verbunden sind, da das Messer durch das eingebaute Gelenk weniger widerstandsfähig ist. Durch diese Schwachstelle ist das Outdoormesser weniger vielseitig einsetzbar als so manch andere Arten.
Das Multitool Messer ist für manch einen die Königsklasse unter den Outdoormessern. Die beschriebenen Messer sind bereits vielseitig einsetzbar, wobei hier das multifunktionale Messer zum Teil weitaus mehr zu bieten hat. Dies ist damit zu begründen, dass ein Multitool Messer bis 40 verschiedene Werkzeuge in sich vereinen kann. Hierbei gibt es motorisierte oder mechanische Ausführungen. Letztere sind in folgende drei Unterarten zu untergliedern:
Vielleicht hast du bereits Kindermesser, damit die Kids in der Küche mithelfen können. Allerdings gibt es ebenso Outdoormesser für unsere Kleinen, die zugleich eine Vielzahl pädagogischer und didaktischer Vorteile mit sich bringen. Meine Kinder lieben ihr Schnitzmesser! Ihre ersten Erfahrungen sammelten sie allerdings mit ihrem kleinen Kinder-Taschenmesser.
Auch das Pilzmesser darf in der Reihe der Outdoormesser fehlen. Dieses erkennst du an einer kurzen und gebogenen Klinge, mit der sich der Strunk verschiedenster Pilze einfach schneiden lässt. Schwammerl lassen sich damit kurz über der Erde abtrennen und du verlierst nichts von dem leckeren Pilz.
In den folgenden Unterkapiteln erwarten dich detaillierte Kriterien, die du bei der Wahl für dein perfektes Messer nutzen kannst. Ein Großteil der Kriterien wurde auch bei unserem Outdoormesser Test berücksichtigt.
Insbesondere auf die Klingeneigenschaften solltest du bei deiner Messerwahl viel Wert legen.
Entscheidend ist, dass für die Klinge rostfreies Material verwendet wird, damit die Freude an dem Outdoormesser möglichst lange anhält. Klassischerweise wird hierzu rostfreier Stahl verwendet. Wer direkt zur Königsklasse greifen möchte, kann alternativ zu Damast- oder Carbonstahl greifen. Klingen aus diesen Materialien sind robuster und dadurch weitaus langlebiger. Außerdem weisen sie einen höheren Härtegrad auf. Dies ist vorteilhaft, da diese schärfer sind und darüber hinaus ihre Schnitthaltigkeit länger beibehalten.
Man könnte fast sagen, dass mit dem Schärfe- und Härtegrad die Tauglichkeit eines Outdoormessers steht und fällt. Ist die Klinge komplett stumpf, geht der Nutzen in der Wildnis gen Null. Im Übrigen kann ein Messer umso schärfer sein, je höher der Härtegrad ist. Demnach verfügen die qualitativ hochwertigen Modelle auch über einen hohen Härtegrad. Deshalb können sie jedoch auch schneller brechen, da sie beispielsweise auf das Abschlagen von Ästen empfindlich reagieren. Im Umkehrschluss eigenen sich weichere und somit flexiblere Klingen für derartige Tätigkeiten. Wenn der Hersteller präzise Angaben zum Härtegrad macht, so findet man diese manchmal in Form einer HCR Angabe.
Die Klingenlänge von Outdoormessern wird in Zoll oder Zentimeter angegeben. Durch das Waffengesetz ist die Klingenlänge bei feststehenden Messern auf maximal zwölf Zentimeter begrenzt. Dementsprechend befinden sich die meisten Modelle im Bereich zwischen sieben und zwölf Zentimetern. Häufig gibt es diesbezüglich die Empfehlung im Freizeitbereich (Camping und Wanderungen) eine vergleichsweise kürzere Klinge zu wählen. Demgegenüber wird im Forst-, Gärtner und Jagdbereich eine längere Klinge empfohlen.
Ob die Wahl auf ein Messer mit oder ohne Wellenschliff fällt, hängt ganz davon ab, wofür es vorwiegend eingesetzt werden soll. Ist die Klinge mit einem Wellenschliff versehen, so eignet es sich besonders gut zum zügigen Schneiden und Sägen von Ästen oder Seilen. An dieser Stelle möchte ich nochmals zu bedenken geben, dass ein Wellenschliff bei Weitem schwieriger nachzuschleifen ist. Eine glatte Klinge hingegen eignet sich für das Bearbeiten der meisten Lebensmittel besser.
Die Formgebung der Klinge ist insofern von Bedeutung, als durch diese vorbestimmt ist, wofür sich das entsprechende Outdoormesser am besten eignet. Nachstehend erfährst du, woran man die drei geläufigsten Klingenformen erkennt und wofür diese sich eignen.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren
Die Spear-Point Form erkennt man typischerweise an der größeren Klinge mit etwas nach oben gebogener Klingenspitze. Bei besonders scharfen Ausführungen weist der Messerrücken an der Spitze einen zusätzlichen Schliff auf. Aufgrund dessen, dass Spear-Point-Klingen zumeist massiv gefertigt werden, sind diese im Besonderen für Holzarbeiten oder für das Aufbrechen von Wild geeignet. Dementsprechend siehst du diese Klingenform oft bei Jagdmessern.
Die Tanto-Klinge zeichnet sich durch eine gerade Klingenform aus, weshalb sich diese Messer besonders einfach schärfen lassen. Neben dem geraden Messerrücken erkennt man eine Tanto-Klinge daran, dass die Spitze im 45 Grad Winkel zuläuft. Vorwiegend werden diese Messer als Jagd- oder Überlebensmesser genutzt. Zusätzlich gibt es Modelle, bei denen die Klinge oder ein Teil der Klinge als Säge konzipiert ist.
Die Drop-Point-Klinge ist unter den Jägern mit am beliebtesten. Kennzeichnend ist, dass der Klingenrücken mit dem Griff zusammen eine gerade Linie bildet. Die Messerspitze ist zur Spear-Point-Klinge gegenteilig konzipiert. So ist die Messerspitze am Rücken nicht angeschliffen und die Spitze ist nicht nach oben, sondern leicht nach unten gebogen. Insgesamt ist dieses Messer entsprechend stumpfer im vorderen Bereich. Durch die spezielle Spitze kann besonders präzise gearbeitet werden. Folglich eignen sich diese Modelle hervorragend zum Schnitzen.
Neben der Form der Klinge kann auch die des Griffes entscheidend sein. Liegt das Outdoormesser gut in der Hand, so kann es auch effizienter eingesetzt werden. Typischerweise werden die Griffe aus Holz, Kunststoff, Edelstahl, Leder oder Horn hergestellt. Entscheidend bei der Wahl ist, welches Material einem persönlich mehr zusagt. So spielen Haptik und Optik eine wichtige Rolle. Wer kein pflegeintensives Modell wünscht, kann zusätzlich darauf achten, dass das verarbeitete Material versiegelt ist. Zumindest bei Holzgriffen muss andernfalls zur Pflege geölt werden.
Da jegliches Gewicht in der Wildnis zusätzlichen Ballast bedeutet, sollte das Outdoormesser nicht allzu schwer sein. Heutzutage wird jedoch ohnehin vermehrt auf deren Handlichkeit geachtet, weshalb nur selten viel Gewicht zusammenkommt. Vielmehr ist die Kaufentscheidung abhängig davon, ob es immer am Körper getragen wird oder nicht. Wenn du zwei Wochen die Zeit entspannt im Camper zubringst, ist das Gewicht nicht ausschlaggebend. Bei einer ganztägigen Wanderung zählt hingegen jedes Gramm.
Wer lange Freude an seinem Outdoormesser haben möchte, sollte viel Wert auf die Verarbeitung dessen legen. Eine fugenlose Verarbeitung beispielsweise verhindert unhygienische Ablagerungen. Darüber hinaus sollte der Griff derart gestaltet sein, dass dieser keine scharfen Kanten aufweist. Einerseits würde dies den Bedienerkomfort einschränken und andererseits bergen scharfe Kanten ein unnötiges Verletzungsrisiko.
Neben dem Griff solltest du auch einen gezielten Blick auf den Übergang von der Klinge hin zum Griff werfen. Sowohl bei festen, als auch bei klappbaren Messern ist hier der Bereich, der am häufigsten Mängel aufweist. Etwas weiter unten findest du eine Checkliste für weitere häufig auftretende Mängel oder Schwachstellen.
Beide Varianten haben ihre Vorzüge. Das Messer mit feststehender Klinge ist belastbarer und hält höherem Druck stand. Demgegenüber ist das Gelenk die Schwachstelle von Klappmessern. Dafür ist es schnell, kompakt und sicher verstaut, da hierzu nicht extra Utensilien zur sicheren Verwahrung (Holster, Tasche o.ä.) benötigt wird. Hinzu kommt die Tatsache, dass Klappmesser oftmals unter die Kategorie Multitool Messer fallen und deshalb vielseitiger einsetzbar sind.
Die Auswahl an praktischem Zubehör ist beachtlich. Im Folgenden möchten wir die einen groben Überblick über das Angebotsspektrum geben.
Der Übersichtlichkeit halber möchte ich dir nachstehend häufig auftretende Mängel und Schwachstellen von Outdoormessern in Form einer Checkliste mitgeben. Wenn du das optimale Outdoormesser suchst, hast du hier Anhaltspunkte, worauf du besonders achten solltest, um Mängel auszuschließen.
Sieh dir nachstehend an, welche Messer in unserem Outdoormesser Test am besten abgeschnitten haben.
Starten wir direkt mit dem perfekten Survival Messer für alle Naturliebhaber. Dieses Messer vereint edles Design mit Qualität. Die feststehende Klinge ist in einem Stück und aus bestem D2 Stahl gefertigt. Dementsprechend erhältst du ein zuverlässiges und robustes Outdoormesser inklusive eines Holsters aus hochwertigem Kydex. Dank verstellbaren Gürtelclips kann es stets griffbereit angebracht werden. Original Wolfgangs Produkte werben mit herausragender Verarbeitungsqualität und kompetentem Support. Hier steht folglich der Kunde an erster Stelle. Nicht grundlos steht dieses Modell auf Platz 1 unter den Jagdmessern und auf Platz 2 in der Rubrik Gürtelmesser (= Amazon Bestseller-Rang). Wenn du jemandem eine besondere Freude bereiten möchtest: Dieses exklusive Stück ist auch im Outdoor Geschenke Set erhältlich.
Dieses Klappmesser im rustikalen Design überzeugt nicht nur durch Optik. Ein weiterer Pluspunkt ist die zusätzliche Eignung als Glasbrecher und Gurtschneider. Tatsächlich haben wir hier ein Outdoormesser mit Auszeichnung: 2021 wurde diesem schmucken Modell der Bronze A‘ Design Award verliehen! Doch auch die extra scharfe und extrem korrosionsbeständige Stahlklinge darf nicht unerwähnt bleiben. Insgesamt eignet sich dieses Modell, dank vielseitiger Funktionen als Jagd-, Schnitz-, Rettungs-, Arbeits-, Survival- oder Küchenmesser. Die im Lieferumfang enthaltenen Extras führten letztlich dazu, dass ich dir dieses Klappmesser als persönliche Empfehlung vorstellen möchten.
Mit 37 Werkzeugen zeigt dieses besondere Exemplar was möglich ist! Aufgrund der erstaunlichen Zahl verfügbarer Tools, ist das Schweizer Multitool Messer nicht nur extrem praktisch, sondern auch funktionell und kompakt gehalten. Von unterschiedlichen Schraubenziehern, über kleinste Küchenutensilien (Dosenöffner, Korkenzieher, Flaschenöffner u.v.m.) bis hin zu einer Zange, Schere und Klinge ist alles enthalten. Victorinox garantiert zudem höchste Standards in allen Belangen und eine kompromisslose Durchsetzung hoher Qualität – ein zuverlässiger Hersteller mit einer 130-jährigen Geschichte.
Ein weiterer Bestseller auf Amazon ist das legendäre Multifunktionswerkzeug mit 18 Tools und Molle Holster. Getreu dem Motto „Bereit für alles“ bietet das Wave Plus vielseitige Funktionen. Es verfügt über verschiedene Zangen, austauschbare Drahtschneider, Schere, Schraubendreher, Säge, Flaschen- und Dosenöffner und Arretierungsfunktion zur optimalen Handhabung. Da es sich auch mit einer Hand bedienen lässt, ist es nicht nur funktionell einsetzbar, sondern auch extrem praktisch. Apropos praktisch: Im Lieferumfang ist zugleich ein Molle Holster enthalten, damit das Multi-Tool praktisch und jederzeit griffbereit in die Hosentasche passt.
Bezüglich der perfekten Handhabung sind bereits beim Kauf ein paar Details zu beachten, damit das Verletzungsrisiko minimiert wird. Einerseits verfügen manche Modelle über einen Handschutz. Andererseits begünstigt ein ergonomisch geformter Griff die sichere Handhabung eines Outdoormessers, da die Gefahr abzurutschen gering ist. Darüber hinaus hat die Konzeption des Messers einen Einfluss auf die Handhabung. Hier werden feststehende und klappbare Messer unterschieden. Die feststehenden Messer sind stets sofort einsetzbar und lassen sich zum Teil auch mit einer Hand bedienen. Hier ist lediglich das Waffenschutzgesetz zu beachten. Nachteilig ist, dass diese Modelle eher unhandlich sind und sich beispielsweise nur schwer in der Hosentasche verwahren lassen. Diesbezüglich sind klappbare Messer deutlich praktischer in der Handhabung.
Unabhängig davon, aus welchem Material dein Outdoormesser gefertigt wurde, wird vom Reinigen in der Spülmaschine dringend abgeraten. Zum einen wird die Klinge schneller stumpf und zum anderen besteht die Gefahr, dass das Griffmaterial unnötig strapaziert wird, was zugleich die Lebensdauer deines Outdoormessers verkürzen kann. Stattdessen solltest du es immer per Hand waschen und im Anschluss abtrocknen. Darüber hinaus ist bei den meisten Modellen keine spezielle Pflege notwendig. Eine Ausnahme stellen nur diejenigen Modelle dar, die mit einem nicht versiegelten Holzgriff ausgestattet sind, denn diese sollte man hin und wieder ölen.
Beim Schärfen hast du zwei Möglichkeiten. Entweder bringst du es direkt zu einem Profi, der über spezialisierte Schleifgeräte und das nötige Wissen verfügt. Dies ist insbesondere dann ratsam, wenn dein Messer einen Wellenschliff hat oder aufgrund von Beschädigungen an der Klinge einen komplett neuen Schliff benötigt. Muss das Messer lediglich nachgeschärft werden, so kannst du auch bedenkenlos selbst Hand anlegen. In unserem separaten Artikel über die besten Messerschärfer erhältst du hilfreiche Tipps und Tricks zum Schärfen, sowie Empfehlungen für die besten Tools zum Schleifen.
Folgende Fragen werden zu Outdoormessern häufig gestellt:
In Deutschland ist im Waffengesetz geregelt, welche Messer man nicht mit sich führen darf. Genauer gesagt, wird dort festgelegt welche Messer als Waffe gelten. So ist laut Waffengesetz zum einen das Führen von Einhandmessern verboten. Zum anderen darf die Klingenlänge nicht mehr als zwölf Zentimeter betragen. Messer, die diese Klingenlänge überschreiten, enthalten zumeist den Hinweis seitens der Hersteller, dass zum Führen ein Waffen- oder Jagdschein vorliegen muss. Zusätzlich gibt es für ein paar Berufsgruppen spezielle Ausnahmeregelungen. Alternativ kann auch ein Antrag gestellt werden, wenn man einen triftigen Grund für da Mitführen angeben kann.
Einerseits profitieren bestimmte Berufsgruppen von Outdoormessern, die auf deren spezifische Anwendungsbereiche ausgelegt sind. Hierzu zählen beispielsweise Rettungskräfte, Gärtner, Förster, Jäger oder Bergführer. Andererseits sind die Messer für Personen geeignet, die speziellen Freizeitbeschäftigungen nachgehen. Dies bezieht sich beispielsweise auf das Camping, Angeln, Jagen oder Wandern.
Die Frage sollte eher sein, wie viel du bereit bist auszugeben. Wirst du das gute Stück viel nutzen? Dann empfiehlt sich ein etwas höherpreisiges, da diese Modelle robust und langlebig sind. Das Gleiche gilt für diejenigen unter euch, die aus beruflichen Gründen auf das Outdoormesser angewiesen sind. Insbesondere in solchen Fällen muss ein „treuer Begleiter“ her. Handelt es sich um eine Anschaffung für gelegentliches Schnitzen, so erhältst du auch schon für weniger Geld ein relativ solides Messer. Die teuersten Modelle überzeugen letztlich mit überdurchschnittlichem Bedienerkomfort und perfektionierter Verarbeitung.
Hierzu gibt es zwei Szenarien zu bedenken. Im schlimmsten Falle, das heißt bei einer tiefen Schnittverletzung oder wenn die Wunde nach ein paar Minuten immer noch blutet: Hier führt kein Weg daran vorbei, zum Arzt zu gehen. In der Zwischenzeit kann die Blutung mittels Druckverband und Hochlagern des betroffenen Körperteils minimiert werden. Hinsichtlich schlimmerer Verletzungen habe ich aus meinen unzähligen Erste-Hilfe-Kursen das Folgende mitgenommen: Steckt ein Fremdkörper in der Wunde – bitte unterdrückt den Reflex, diesen zu entfernen. Auch wenn der Fremdkörper nichts in der Wunde zu suchen hat, sorgt dieser zumindest dafür, dass die Blutung nicht schlimmer wird. Die Entfernung sollte einem Experten überlassen werden.
Das zweite Szenario ist auch nicht wünschenswert, aber die ein oder andere „normale“ und unbedenkliche Schnittwunde zieht sich wohl ein jeder gelegentlich zu. Als Erstes solltest du die Schnittwunde inspizieren. Wenn du Dreckpartikel entdeckst, sollte die Wunde gereinigt werden. Auch in der Wildnis sollte man ohnehin immer etwas Wasser dabeihaben. Spüle den Schnitt etwas mit sauberem Wasser aus und warte anschließend, bis die Blutung beinahe aufhört. Zu Beginn ist die Blutung durchaus wünschenswert und für die spätere Wundheilung förderlich, da Keime auf natürliche Weise ausgeschwemmt werden können. Im Anschluss solltest du ein steriles Pflaster darüber kleben. Auch wenn kein neues Blut nachfließt, schützt du die Wunde damit dennoch gegen Keime bzw. Bakterien und beugst eine Entzündung vor. Zusätzlich kannst du die Verletzung mit einem für Wunden geeigneten Desinfektionsmittel behandeln.
In der allgemeinen Rubrik der Outdoormesser gibt es bisher keinen Test des Verbraucherschützers. Dafür führte Stiftung Warentest erst in diesem Jahr einen Taschenmesser Test durch. Dieser brachte das Statement hervor, dass eine US Marke das Schweizer Taschenmesser schlägt. In unserem Test hast du bereits das Leatherman Wave Plus Multi-Tool kennengelernt. Der Testsieger von Stiftung Warentest gehört der gleichen Marke an: das „rundum gute Leatherman Free K2″. Öko-Test hat hingegen keinen vergleichbaren Test durchgeführt.
Hierzu gibt es zwei Szenarien zu bedenken. Im schlimmsten Falle, das heißt bei einer tiefen Schnittverletzung oder wenn die Wunde nach ein paar Minuten immer noch blutet: Hier führt kein Weg daran vorbei, zum Arzt zu gehen. In der Zwischenzeit kann die Blutung mittels Druckverband und Hochlagern des betroffenen Körperteils minimiert werden. Hinsichtlich schlimmerer Verletzungen habe ich aus meinen unzähligen Erste-Hilfe-Kursen das Folgende mitgenommen: Steckt ein Fremdkörper in der Wunde – bitte unterdrückt den Reflex, diesen zu entfernen. Auch wenn der Fremdkörper nichts in der Wunde zu suchen hat, sorgt dieser zumindest dafür, dass die Blutung nicht schlimmer wird. Die Entfernung sollte einem Experten überlassen werden.
Das zweite Szenario ist auch nicht wünschenswert, aber die ein oder andere „normale“ und unbedenkliche Schnittwunde zieht sich wohl ein jeder gelegentlich zu. Als Erstes solltest du die Schnittwunde inspizieren. Wenn du Dreckpartikel entdeckst, sollte die Wunde gereinigt werden. Auch in der Wildnis sollte man ohnehin immer etwas Wasser dabeihaben. Spüle den Schnitt etwas mit sauberem Wasser aus und warte anschließend, bis die Blutung beinahe aufhört. Zu Beginn ist die Blutung durchaus wünschenswert und für die spätere Wundheilung förderlich, da Keime auf natürliche Weise ausgeschwemmt werden können. Im Anschluss solltest du ein steriles Pflaster darüber kleben. Auch wenn kein neues Blut nachfließt, schützt du die Wunde damit dennoch gegen Keime bzw. Bakterien und beugst eine Entzündung vor. Zusätzlich kannst du die Verletzung mit einem für Wunden geeigneten Desinfektionsmittel behandeln.