Messerking

Unsere Testkriterien für Küchenmesser, Outdoormesser und Messer-Zubehör

Ehrliche Kaufberatung mit Expertise

Die Ausstattung der Küche wird immer noch stiefmütterlich behandelt. Während man heutzutage für eine Küche selten unter 10.000 Euro ausgibt, dominieren bei den Messern häufig die preiswerten Modelle von Rudis Resterampe.

Billig muss aber an sich auch gar nicht schlecht sein. Gute Obst- oder Gemüsemesser gibt es schließlich schon für kleines Geld. Doch ein paar Schneidehilfen sollten definitiv von hochwertiger Qualität sein. Was bringt das beste Stück Fleisch für 50€ pro Kilo, wenn du es mit einem schlechten Messer versaust? Wir wollen dir mit unserem Projekt nicht nur gute Messer für jede Gelegenheit vorstellen, sondern auch praktische Tipps für mehr Freude am Kochen, Braten und Essen-Zubereiten geben.

Natürlich findet sich in jedem unserer Produkttests und Vergleiche viel eigene Meinung und persönlicher Geschmack – das lässt sich bei der Bewertung nicht vermeiden. Aber wir haben uns natürlich dennoch auf einige harte Vergleichs-Kriterien geeinigt, die deine Kaufentscheidung erleichtern sollen.

Unsere Testkriterien für Küchenmesser, Outdoormesser und Zubehör!

Dieser Punkt ist insbesondere im höherpreisigen Segment das wichtigste Kriterium. Mit richtig viel Aufwand werden zum Beispiel Messer aus Damaszener Stahl hergestellt, und in der Regel lohnt sich das. Per Hand geschmiedet ist meistens besser und rostfreier Edelstahl ist immer gut: Neben der Verarbeitung spielen die verwendeten Materialien eine Rolle.

Nicht alle Messer sollten ultrascharf sein und jedes noch so harte Objekt wie Butter schneiden können. Es gibt Messer, die gerade eine gewisse Stumpfheit mitbringen sollten, wie zum Beispiel Kindermesser oder Tafelmesser. Viele Schneidewerkzeuge hingegen müssen über einen bestimmten Schärfegrad verfügen, der im Test überzeugen muss. Teilweise wird als Einheit für die Messerschärfe HRC angegeben, aber das ist nicht ganz korrekt.

Der HRC-Wert findet eher bei der Messerhärte Anwendung. Bei einer niedrigen Härte nach Rockwell bedeutet das für die Messerklinge, dass sie biegsam ist und schwingen kann. Viele Messer sollten im Härtetest über einen hohen Härtegrad von 65 HRC oder sogar 70 HRC verfügen. Denn häufig sind vom Messer beim Schneiden hohe Widerstandskraft und Stabilität gefragt.

Das Auge isst bekanntlich mit und das Auge schneidet auch mit. Schließlich soll die neue Küchenausstattung etwas hermachen, wenn man sie dem Nachbarn präsentiert. Noch wichtiger für unsere Bewertung im Test ist aber natürlich die Funktionalität. Das Messer muss seinen bestimmten Zweck tadellos erfüllen. Ein gutes Allzweckmesser zum Beispiel sollte nicht nur gekochten Tofu zerkleinern können, sondern alle möglichen und unmöglichen Nahrungsmittel - im gekochten, gebratenen sowie im rohen Zustand.

Sauberkeit und Hygiene sind nicht nur gesellschaftlich erwünscht, sondern oft auch aus gesundheitlichen Gründen angebracht. Bei Messern und anderen Küchenutensilien ist die Gretchenfrage meistens diejenige nach der Spülmaschineneignung. Aber auch außerhalb des Geschirrspülers gibt es Schneidewerkzeuge, die nur schwer von Hand zu reinigen sind. Deswegen legen wir als Testkriterium fest, dass man einen guten Küchenhelfer schnell und einfach sauber bekommen muss.

Haptik hört sich an wie ein frisch-erfundener Begriff und bedeutet vereinfacht gesagt: Bei guter Haptik liegt ein Werkzeug bei der Anwendung gut in der Hand. Erfahrene Profiköche können mit hunderten an verschiedenen Messern perfekt umgehen. Aber auch der Hobbykoch zu Hause sollte ein easy Handling mit dem Messer haben. Wenn wir ein Messer testen, dann bewerten wir auch, wie einfach und idiotensicher man damit schneiden kann.

Apropos idiotensicher: Auch der beste Koch kann mal mit dem Messer ausrutschen und sich eine Verletzung zufügen. Die Schärfe ist für Messerhersteller ein zweischneidiges Schwert: Einerseits ist sie notwendig, andererseits ein ständiger Gefahrenherd. Deswegen ist beim Design gutes Handling notwendig, aber auch bestimmte Schutzvorkehrungen wie zum Beispiel bei einem guten Austernmesser müssen eingebaut werden.

Warum das Gewicht bedeutsam ist? Wunschgewicht oder Sollgewicht eines Messers können wir je nach Messerart individuell unterschiedlich verankern. Ein kräftiges Hackmesser sollte nicht zu leicht sein, aber ein Brötchenmesser bitte auch nicht zu schwer. Wichtig ist, dass sich das Gewicht stimmig ins Gesamtdesign des Messers einfügt.

Die älteren Semester unter uns sind noch mit der Maxime aufgewachsen, dass Gebrauchsgegenstände möglichst lange halten sollen. In vielerlei Hinsicht haben sich die Anforderungen heute gewandelt. Bei Küchenutensilien wie Messern hingegen ist Langlebigkeit noch immer wünschenswert. Was bringt es uns, wenn ein teures Messer super schneidet, aber nach wenigen Monaten bereits abstumpft oder sogar bricht? Auch die Eignung zum Nachschärfen ist eines unserer Testkriterien, das bei den Messern die Spreu vom Weizen trennt.

Mit der Langlebigkeit verwandt ist auch die Nachhaltigkeit bzw. die Frage, wie umweltfreundlich ein Messer ist. Wir sind keine hauptberuflichen Umweltschützer, die alle Materialien und Arten der Herstellung punktgenau in CO2-Werte und Energieverbrauch umrechnen können. Besonders umweltfreundliche oder eben umweltschädliche Produkte und Modelle werden aber entsprechend positiver oder negativer bewertet.

Auch der beste Maurer hat manchmal spröde Spachtelmasse an der Kelle und dem besten Schiedsrichter kann eine Fehlentscheidung unterlaufen. Auch unser Urteil ist nicht unfehlbar. Deswegen werten wir systematisch die Rezensionen anderer Verbraucher und Experten aus. Die Analyse reicht von Verkaufscharts und dem Austausch mit Freunden und Bekannten über Produktbewertungen auf Amazon bis hin zu Internet-Foren, in denen Kunden ihre Erfahrungen & Bewertungen austauschen.

Ein Messer-Modell vom japanischen Star-Schmied XY, das man nur käuflich erwerben kann, wenn man zu seiner kleinen Hütte in Osaka fährt und dreimal auf Japanisch bitte-bitte sagt, bringt unseren Lesern nicht viel. Wir achten bei unseren Empfehlungen stets darauf, dass die Messer aktuell auch wirklich in Deutschland und Österreich verfügbar sind.

Das gilt beim Messer und bei eigentlich allen Gebrauchsgegenständen: Es kommt nicht allein auf den nominellen Preis an. Das berühmte Preis-Leistungs-Verhältnis muss stimmen. Wenn etwas im hohen Preissegment verankert ist, dann muss das Produkt auch wirklich höherwertig sein im Vergleich mit billigeren Alternativen. In unseren Empfehlungslisten berücksichtigen wir immer verschiedene Preiskategorien unter Berücksichtigung der relativen Qualität, denn nicht jeder hat das gleiche Budget für die Messer.

Darum sind wir Experten!

Messerking ist ein Gemeinschaftsprojekt von Tim und Florian. Florian ist seit Kindesbeinen Kochenthusiast und hat wohl jedes Küchenmesser mindestens ein Mal ausprobiert oder in seiner Küche. Tim kocht und backt ebenfalls gerne, ist aber am liebsten draußen zuhause. Früher als Pfadfinder, heute vor allem bei langen Wanderungen und Camping. Beide kommen so auf jahrzehntelange praktische Erfahrung mit Messern für jede Situation.