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Große Auswahl an hochwertigen Messern!

Käsehobel

Der Käsehobel im EinsatzDie italienische Küche findet hierzulande ungeheuren Zuspruch. Doch was wäre ein leckeres Pasta-Gericht ohne frischen Parmesankäse? Wenn Sie diesen aber wie beim Italiener mit den typischen Scheiben servieren wollen, brauchen Sie einen Käsehobel. Damit können Sie Hart- und Schnittkäse unkompliziert in verschieden dicke Scheibchen hobeln.

Wie funktioniert ein Käsehobel?

Die Girolle ist speziell auf den Tête de Moine-Käse ausgelegt, welcher als runder Laib verkauft wird. Sie besteht aus einem Holzteller mit Aufsteckstift und einer Handkurbel. Man entfernt zuerst die obere Rinde. Dann wird der Käselaib auf den Stift gesteckt. Bei Betätigung der Kurbel kommt es zu einer Rotation, die den Schneidevorgang auslöst. Der Käse wird fein abgeschabt. Und so entstehen die traditionell üblichen Rosetten.

Funktionsweise eines KäseschabersDer zum Hobeln von Schnitt- und Hartkäse gebräuchliche Käseschneider funktioniert etwas anders. Das dreieckige Schneidegerät hat in der Mitte einen länglichen Spalt, der die Schneidefläche darstellt und sehr scharf ist. Man bezeichnet diese Öffnung auch als Schneidemaul. Es gibt auch Modelle mit zwei verschiedenen Schneidemäulern. Diese bieten dann die Möglichkeit, die Dicke der Käsescheiben je nach Bedarf zu variieren.

Um dünne Scheibchen von einem Käse abzutragen, nehmen Sie diesen in die linke Hand. Den Käseschaber ergreifen Sie mit der rechten. Nun setzen Sie das Schneidewerkzeug oben am Käseblock an und ziehen es mit etwas Druck nach unten. Sollen dünne Scheibchen entstehen, drücken Sie sanft auf. Sollen sie dicker sein, muss mehr Druck ausgeübt werden. Wie leicht oder anstrengend das Hobeln von Käse ist, hängt auch von der Härte des jeweiligen Produkts ab.

Eine Auswahl der beliebtesten Käsehobel

Eine andere Bauart – eher für Scheiben geeignet

Wer erfand den Käsehobel?

Es war kein Italiener, wie Sie vielleicht annehmen. Er wurde bereits im Jahre 1925 von einem norwegischen Tischler erfunden. Die sogenannte Girolle sollte mit einer rotierenden Kurbelmechanik betrieben werden. Doch dann schien die Zeit stehengeblieben zu sein.

Erst als 1981 der aus dem Kanton Jura stammende Feinmechaniker Nicolas Crevoisier ein Patent anmeldete, wurde die Girolle salonfähig gemacht. Seither wird sie als spezieller Käsehobel für den dort hergestellten Tête de Moine-Käse verkauft. In der Folgezeit kamen praktische und handliche Käseschneider bzw. Hobel für diverse Käsesorten auf den Markt.

Was muss beim Kauf eines Käsehobels beachtet werden?

Girolle mit KäseröllchenBei der Auswahl des richtigen Käseschneiders sind die eigenen Vorlieben sehr wichtig. Wenn Sie lediglich italienische Gerichte mit frischem Parmesan zubereiten und sonst geschnittenen Käse kaufen, genügt der einfache Käsehobel. Stehen Sie außerdem auf dünn geschnittenen Gouda oder Edamer vom Stück als Brotbelag? Dann sollten Sie sich nach einer Kombi-Version mit mehreren Schneidemäulern umschauen. Sie können dann die Stärke der Scheibchen je nach Verwendungszweck auswählen. Einige Modelle ermöglichen sogar eine stufenlose Verstellung der Klinge. Somit ist die Scheibendicke variierbar.

Sind Sie eher ein Freund von Weich- oder Sauermilchkäse? Dann ist ein Käsemesser für Weichkäse die bessere Wahl. Der Käseschaber ist für solche Konsistenzen nicht geeignet. Schwierigkeiten kann es auch bei sehr Hartem Käse wie Emmentaler geben. Der notwendige Kraftaufwand bewirkt oft eine Zerstörung der Struktur. Der Käse zerbröselt oder zerbricht. Ein für Hartkäse konzipiertes Käsemesser ist hier angebrachter.

Achten Sie in jedem Falle auf Haptik und Stabilität. Der Käseschneider muss gut in der Hand liegen und solide gebaut sein. Vorteilhaft sind Modelle mit oval- oder ergonomisch geformten Griffen. Wenn möglich, kaufen Sie einen Käseschneider mit Restehalter. Damit können Sie auch kleine Käsereste zerschneiden, ohne sich zu verletzen.

Ein Käsehobel sollte außerdem pflegeleicht sein. Da Käse in der Regel fetthaltig ist, muss das Schneidewerkzeug unbedingt aus rostfreiem Material bestehen. Nur dann kann er auch einmal eingeweicht werden. Außerdem ist die Reinigung in der Spülmaschine möglich.

Woran erkennt man einen hochwertigen Käsehobel?

Es gibt sie in vielen verschiedenen Ausführungen. Wir unterscheiden zwischen der speziell für den Tête de Moine-Käse entwickelten Girolle und dem typischen Käsehobel.

Käse hobeln in unterschiedlichen DickenDie Girolle besteht aus einem runden Holzteller mit senkrecht stehendem Stift in der Mitte. Oben an diesem Stift ist eine Kurbel angebracht, mit welcher man den Hobel in Gang setzt. Der marktverbreitete Käseschneider hat die Form eines Gemüseschälers. Der allgemein robuste Griff besteht je nach Herstellervariante aus pflegeleichtem Kunststoff, Edelstahl oder elegantem Holz. In seiner länglichen, ovalen oder ergonomischen Form ist so ein Käseschneider recht griffig und liegt gut in der Hand. Es gibt auch fugenlos gefertigte Modelle. Das bedeutet: Griff und Schneidegerät bestehen aus demselben Material.

Das Schneidesystem eines Käseschabers besteht aus einem breiten Dreieck, welches an den Ecken abgerundet ist. Innerhalb dieses Dreiecks befinden sich je nach Ausführung ein- oder zwei längliche Öffnungen. Diese auch als Schneidemäuler bezeichneten Spalten sind mit dünnen und sehr scharfen Klingen versehen. Deshalb werden einige Produkte auch mit einem Fingerschutz bzw. Restehalter ausgeliefert. Er soll Verletzungen beim Schneiden von Käseresten vorbeugen. Bei einigen Käsehobeln sind die Klingen stufenlos verstellbar. Damit ist eine individuelle Regulierung der Scheibendicke möglich.

Wie schärft man einen Käsehobel?

Es gibt zwei einfache Methoden, die Klingen von Käsehobeln wieder scharf zu bekommen. Die erste ist, dafür eine alte Nagelfeile zu verwenden. Fahren Sie damit einige Male im Schneidemaul hin und her. Haben Sie ein Modell mit mehreren Schneidemäulern, müssen Sie jede einzelne Klinge auf diese Art schärfen.

Eine andere Möglichkeit ist der Aluminium-Trick. Nehmen Sie ein Stück Alufolie zur Hand. Falten Sie dieses einige Male und schieben es zwischen die Schneideflächen. Führen Sie wie auch mit der Nagelfeile eine hin und her Bewegung aus. Dadurch wird die Folie in Streifen zerschnitten. Wenn dies wie von allein vonstattengeht, ist der Käseschaber wieder scharf.

Wichtig: Führen Sie die Prozedur mit letztgenannter Methode aus, muss hinterher unbedingt eine gründliche Reinigung der Klingen erfolgen. Nur so können Sie sicher gehen, dass keine Aluminiumreste zurückbleiben.